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Keine Gäste-Fans bis zum Jahresende: DFL ruft Versammlung ein

10:52
28.07.2020
Die Deutsche Fußball Liga will in den Bundesliga-Stadien bis zum 31. Oktober ein Stehplatz- und Alkoholverbot durchsetzen. Zudem sollen die Vereine bis zum Jahresende bei den Spielen der 1. und 2. Bundesliga auf Gäste-Fans verzichten, um das Infektionsrisiko zu verringern. Dies geht aus den Anträgen des DFL-Präsidiums hervor, die bei der virtuellen Mitgliederversammlung der 36 Proficlubs am kommenden Dienstag zur Abstimmung stehen.

Ausdrücklich weist die Dachorganisation in ihrer Mitteilung vom Dienstag darauf hin, dass die Maßnahmen eine vorübergehende Anpassung seien, „um angesichts der andauernden pandemischen Lage die Einhaltung und die Kontrolle der Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen in den Stadien zu erleichtern“.

Beim Ticketverkauf sollen die Vereine dafür sorgen, dass Infektionsketten gegebenenfalls nachverfolgt werden können. Damit wolle man die Gesundheitsbehörden unterstützen. Die DFL hatte einen Leitfaden für die Rückkehr der Fans in die Stadien erstellt und die Clubs aufgefordert, lokale Konzepte zu erarbeiten. Sie sieht jedoch Abstimmungsbedarf, „ob es mit Blick auf bestimmte Aspekte ein einheitliches Vorgehen aller Clubs geben sollte“.

Max Seidenfaden

Weitere Bundesländer schränken Urlauber aus bayerischem Landkreis ein

10:30
28.07.2020
 Urlauber aus dem bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau dürfen nur noch mit Einschränkungen an weite Teile der deutschen Küste und nach Rheinland-Pfalz. Nach Schleswig-Holstein gelten auch in Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz Einschränkungen für Menschen aus dem Landkreis. Einreisende nach Mecklenburg-Vorpommern brauchen seit Dienstag einen negativen Coronatest. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein, wie eine Sprecherin des zuständigen Landesamtes sagte.

Eine entsprechende Verordnung in Rheinland-Pfalz schreibt unter anderem vor, dass Einreisende aus Risikogebieten im Inland verpflichtet sind, sich nach der Einreise auf direktem Wege in eine geeignete Unterkunft zu begeben und dort 14 Tage zu bleiben. Das Land selbst weise keine Risikogebiete aus, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.

In Niedersachsen müssen Menschen aus dem bayerischen Landkreis keine Beschränkungen befürchten. Anders als etliche andere Bundesländer habe Niedersachsen keine allgemeine Regelung zum Umgang mit Landkreisen mit punktuell erhöhten Corona-Infektionszahlen, teilte das Sozialministerium in Hannover am Dienstag mit.

Max Seidenfaden