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Corona-Krise: New Yorker Friseur bietet Dienste im Central Park an

09:59
23.07.2020
In der Corona-Krise bietet ein findiger Friseur in New York nun seine Dienste unter freiem Himmel im Central Park an. Mit einem Stuhl und einem Koffer voller Haarschneide-Utensilien ausgerüstet steht der 32-jährige Herman James, der normalerweise in einem Friseursalon arbeitet, mit Maske unter einer mit Pflanzen überwachsenen Pagode an der Westseite des berühmten Parks in Manhattan bereit. Auf den ersten Kunden habe er gerade einmal zehn Minuten warten müssen, als er den Platz Mitte Mai erstmals eingenommen habe, sagte James der Deutschen Presse-Agentur.

Inzwischen hat der Friseur, auch weil bereits zahlreiche Lokalmedien über ihn berichteten, meist eine lange Schlange wartender Kunden neben sich. Den Haarschnitt bietet James auf Spendenbasis an.

Die Friseursalons in der Millionenmetropole sind zwar seit einigen Wochen wieder geöffnet, in der stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Stadt trauen sich aber viele Menschen noch nicht wieder, dort hineinzugehen.

Max Seidenfaden

Christina Horsten/dpa Friseur Herman James schneidet mit Mundschutz und Schutzhandschuhen einer Kundin im New Yorker Central Park die Haare.

Acea: Corona dämpft Nutzfahrzeugmarkt auch im Juni

07:24
23.07.2020
Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen ist in Europa im Zuge der Corona-Krise auch im Juni schwach geblieben. Allerdings fiel das Minus nicht mehr ganz so groß aus wie noch im Mai oder im April, wie der zuständige Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Insgesamt wurden in der Europäischen Union (EU) im Juni 165 283 Nutzfahrzeuge zugelassen und damit 20,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Mai hatte das Minus noch bei 44,4 Prozent gelegen.

Drei der vier größten Märkte in der EU verzeichneten dabei zweistellige prozentuale Rückgänge: Deutschland (-30,5 Prozent), Spanien (- 24,2 Prozent) und Italien (-12,8 Prozent). Dagegen erzielte Frankreich mit 2,2 Prozent ein leichtes Plus. Im ersten Halbjahr sanken die Neuzulassungen in der EU um 33,7 Prozent, dabei verzeichneten alle Länder einen zweistelligen Rückgang.

Max Seidenfaden

Erstmals mehr als 300 Neuinfektionen in Tokio - Ein Jahr vor Olympia

07:21
23.07.2020
Japans Hauptstadt Tokio hat erstmals mehr als 300 Corona-Neuinfektionen verzeichnet. 366 neue Infektionsfälle binnen 24 Stunden seien bestätigt worden, wie der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstag unter Berufung auf Tokios Gouverneurin Yuriko Koike berichtete. Am selben Tag startete die japanische Hauptstadt erneut den Countdown für die Olympischen Spiele in 365 Tagen, die wegen der Pandemie um ein Jahr verlegt worden waren. Die Zahl der Infizierten in Tokio war seit der Aufhebung des landesweiten Notstandes am 25. Mai wieder gestiegen. Seit 15 Tagen liegt sie über der Marke von 100.

Japan hatte den Notstand aufgehoben, da die Krise so gut wie unter Kontrolle gebracht worden sei, hieß es damals. Die wieder steigende Zahl der Neuinfektionen schürt die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Ungeachtet dessen startete die Zentralregierung am Mittwoch eine Förderkampagne zur Ankurbelung der schwer getroffenen Tourismusindustrie, von der Tokio allerdings ausgenommen wurde. Die Regierung will, dass die Bevölkerung wieder im eigenen Land reist und dabei Geld ausgibt, damit die Wirtschaft wieder angekurbelt wird.

Max Seidenfaden