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20200723102752

Rotes-Kreuz-Krankenhaus in Bremen meldet 12 positive Corona-Infektionen

14:44
22.07.2020
Im Bremer Rotes-Kreuz-Krankenhaus wurden zwölf Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das berichtete das Bremer Regionalmagazin "buten un binnen". Demnach handelt sich bei den nachweislich infizierten Personen um sieben Patienten und vier Mitarbeiter des Krankenhauses in der Bremer Neustadt.

Die Mitarbeiter befinden sich dem Bericht zufolge in häuslicher Quarantäne, die sieben Patienten in einer eigens dafür eingerichteten Station im Krankenhaus. Bis zum 30. Juli sollen die Chirurgie und die Innere Medizin demnach keine neuen Patienten mehr aufnehmen. Alle 700 Mitarbeiter sollen bis dahin immer wieder getestet werden.

Ende vergangener Woche wurden auf einer Stationsebene des Rotes-Kreuz-Krankenhauses fünf Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das Krankenhaus verhängte daraufhin einen vorübergehenden Aufnahmestopp für stationäre Patienten.

Eva Przybyla

Vier neue Fälle in Bremen

14:34
22.07.2020
Das Bremer Gesundheitsressort hat vier neue Corona-Fälle gemeldet. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 1730. Davon sind 1634 (+5) bereits wieder genesene. Die Zahl der Gestorbenen bleibt unverändert bei 55. Die Zahlen sind Stand 14 Uhr, die neuen Fälle im Rotes-Kreuz-Krankenhaus sind in der Meldung daher noch nicht alle berücksichtigt.

Im Land Bremen müssen aktuell 14 Personen stationär versorgt werden, davon drei auf Intensivstationen. Alle drei Personen müssen beatmet werden. Ein Patient muss auf einer Intensivstation behandelt werden und wird ebenfalls beatmet. Bei mindestens zwei Patienten muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Patrick Reichelt

Niedersachsen senkt Hürde für Sonntagsöffnungen im Handel

13:57
22.07.2020
Als Hilfe für den niedersächsischen Einzelhandel in Corona-Zeiten senken Landesregierung, Kirchen und Verbände dieses Jahr die Hürden für eine Sonntagsöffnung. Jede Kommune darf vier verkaufsoffene Sonntage abhalten, was dem Gesetz entspricht. Anlass können ausnahmsweise aber auch kleinere Veranstaltungen oder Märkte sein. Laut Gesetz dürfen Geschäfte sonntags nur zu großen Volksfesten oder Messen öffnen, von denen in diesem Jahr aber viele ausfallen. Auf die Ausnahmeregel verständigte sich am Mittwoch ein Runder Tisch zu Sonntagsöffnungen, wie das Wirtschaftsministerium in Hannover mitteilte.

„Dies schafft einen Anreiz für die Kunden und ist eine große Chance für den Einzelhandel“, sagte Minister Bernd Althusmann (CDU). Zustimmung kam von Unternehmer- und Kommunalverbänden. Aber auch Kirchen und Gewerkschaften, die sonst auf die Sonn- und Feiertagsruhe pochen, schlossen sich an. „Das fällt uns nicht leicht. Aber wir können nachvollziehen, dass jetzt nichts unversucht gelassen werden soll, um Arbeitsplätze zu sichern“, sagte die evangelische Oberlandeskirchenrätin Kerstin Gäfgen-Track. Die oppositionelle FDP kritisierte, dass es bei vier Sonntagen bleibt.

Wegen der Corona-Beschränkungen hatten die niedersächsischen Städten in der ersten Jahreshälfte kaum verkaufsoffene Sonntage veranstaltet. Den Beteiligten am Runden Tisch war deshalb klar, dass es in den kommenden Monaten besonders viele örtliche Sonntagsöffnungen geben könnte. Die stillen Feier- und Gedenktage Allerheiligen (1.11.), Volkstrauertag (15.11.), Totensonntag (22.11.) sowie die Adventssonntage bleiben aber ausgenommen.

Max Seidenfaden