Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, dass Kirchen, Moscheen und Synagogen wieder für Gottesdienste geöffnet werden. Er werde in den nächsten Tagen "die Frage von Gottesdiensten erneut erörtern", kündigte Laschet am Sonntag im Deutschlandfunk an.
Es sei ein "massiver Grundrechtseingriff, dass Religionen sich nicht mehr in Synagogen, in Kirchen zum Gebet treffen dürfen", sagte der Düsseldorfer Ministerpräsident. "Wenn man Läden wieder öffnet, darf man auch in Kirchen beten." Grundsätzlich müsse die Einschränkungen von Grundrechten in der Corona-Krise "jeden Tag neu überprüft werden".
AFP