Letztes Update:
20200402111545

Aldi lässt rund 200 Tonnen Pasta aus Italien kommen

09:27
02.04.2020
Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen:
11.05 Uhr - Die Supermarktkette Aldi lässt rund 200 Tonnen Pasta aus Italien kommen und setzt dafür Sonderzüge von der Bahn-Tochter DB Schenker ein. Wegen des Corona-Virus seien die Lieferketten unter Druck und zugleich steige die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, teilt Aldi Süd in einem Blog mit. Der Nachschub sei gesichert, weitere Lieferungen auf dem Weg. "Für Nudeln-Hamstern gibt es also keinen Grund!"

reuters

Steinmeier ruft zur Hilfsbereitschaft auf

09:04
02.04.2020
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger in der Corona-Krise zur Hilfsbereitschaft im Alltag aufgerufen. „Zeigen wir einander doch das Beste in uns - zeigen wir Mitmenschlichkeit, zeigen wir Solidarität“, sagte er am Donnerstag in einer neuen Videobotschaft. „Wenn wir das miteinander schaffen, dann zerfällt unsere Gesellschaft nicht in dieser Krise, sondern im Gegenteil: Dann wächst sie enger zusammen.“
„Wir sind vielleicht zur Isolation verdammt - aber nicht zur Untätigkeit“, sagte der Bundespräsident weiter. Jeder und jede könne helfen. Dies könne ein Einkauf für ältere Nachbarn sein, ein Anruf bei der Familie, eine Gute-Nacht-Geschichte für die Enkel übers Telefon oder Briefe an Verwandte in Pflegeheimen, die man jetzt nicht besuchen dürfe.
„Wir können auch unserenLieblingsläden, die derzeit geschlossen bleiben müssen, Gutscheine abkaufen oder in unseren Lieblingsrestaurants Essen zum Mitnehmen bestellen.“ Und man könne das Geld für gekaufte Eintrittskarten nicht zurückfordern, um in ihrer Existenz bedrohte Kulturschaffende zu unterstützen, sagte Steinmeier in seiner Ansprache. Ihr Text wurde auf seiner Internetseite auch in englischer, türkischer, russischer und arabischer Sprache veröffentlicht.

dpa

Mehr als 73 900 Corona-Nachweise in Deutschland - 879 Tote

09:00
02.04.2020
In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 73 900 Infektionen (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 67 100) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert dabei von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige Bundesländer ihre Zahlen auch nicht immer zur gleichen Uhrzeit.
Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17 200 Fällen und mindestens 197 Toten und Bayern mit mehr als 17 100 nachgewiesenen Fällen und mindestens 241 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 132,4 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 89,0.
Mindestens 879 (Vortag Stand 10.15 Uhr: 701) mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.
Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

dpa

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