Letztes Update:
20200402111545

Neuseeland lässt Flüge für Touristen zu

08:55
02.04.2020
Die neuseeländische Regierung hat einen Plan für den Rückflug von Zehntausenden in dem Land festsitzenden Touristen bekanntgegeben. Der neuseeländische Außenminister Winston Peters sagte am Donnerstag, die Touristen dürften Inlandsflüge nehmen und ausländische Regierungen dürften Charterflüge nach Neuseeland organisieren, um Staatsbürger zurückzuholen, wenn sie Gesundheitsbedingungen erfüllten. Flüge der Fluggesellschaft Qatar Airways von Neuseeland nach Europa würden von einem auf zwei täglich erhöht.
Die Touristen sitzen wegen einer vor einer Woche begonnenen Ausgangssperre in Neuseeland wegen des neuen Coronavirus fest. Sie stammen aus Deutschland, Großbritannien, den USA und vielen anderen Ländern. Viele konnten keine Inlandsflüge in die Großstadt Auckland nehmen, um mit einem der wenigen internationalen Flüge, die noch durchgeführt werden, auszureisen.

dpa

Niederlande wollen eine Milliarde Euro für Hilfsfonds geben

08:45
02.04.2020
 Die Niederlande wollen einem von ihnen vorgeschlagenen europäischen Corona-Hilfsfonds rund eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Das berichtet die Zeitung „Algemeen Dagblad“ am Donnerstag unter Berufung auf Finanzminister Wopke Hoekstra. Der Hilfsfonds ist für besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffene Länder wie Italien und Spanien gedacht.
Ministerpräsident Mark Rutte sagte dem Sender NOS, insgesamt könnten wohl zehn bis 20 Milliarden Euro zusammenkommen. Die einzelnen Länder sollten je nach ihren Möglichkeiten Beiträge leisten. Den Vorschlag hatten die Niederlande am Mittwoch unterbreitet. Aus dem Hilfsfonds sollen wirtschaftlich schwächere Länder Geld zur Finanzierung ihres Gesundheitswesens erhalten, das sie - anders als etwa bei Kreditaufnahmen beim Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM - nicht zurückzahlen müssten.
Die Niederlande waren in den vergangenen Tagen ebenso wie Deutschland vor allem von Italien wegen ihrer Ablehnung einer gemeinschaftlichen Schuldenaufnahme zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie - sogenannte Corona-Bonds - als unsolidarisch kritisiert worden. Rutte erklärte nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP, er wolle darüber so bald wie möglich mit seinen Amtskollegen in Rom und Madrid sprechen.

dpa

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