Letztes Update:
20200327160214

Fünfter Corona-Todesfall in Bayern

18:49
16.03.2020
In Bayern ist ein weiterer Mensch nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Es handele sich um einen über 90-jährigen Patienten aus Würzburg, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in München unter Berufung auf das Landratsamt Würzburg mit. Der Gestorbene sei Bewohner des gleichen Pflegeheims gewesen, aus dem auch zwei andere Coronavirus-Todesfälle in Bayern stammten.

dpa

Kanada erlässt Einreiseverbot

18:46
16.03.2020
Inmitten der Coronavirus-Pandemie erlässt auch Kanada ein Einreiseverbot für Ausländer. Dies gelte aber zunächst nicht für US-Amerikaner, sagte Ministerpräsident Justin Trudeau bei einer Pressekonferenz am Montag in Ottawa. Er rief alle Kanadier im Ausland zur sofortigen Heimreise auf: „Wenn Sie im Ausland sind, ist es Zeit, dass sie nach Hause kommen“. Gerade Heimkehrer müssten sich in freiwillige Isolation begeben. Kanada und die USA teilen eine Tausende Kilometer lange Grenze und sind wirtschaftlich eng verflochten. Trudeau rief zur Solidarität mit den Mitmenschen auf: „Rufen sie ihre Freunde und Familie an, denken Sie an ihre Gemeinde.“

dpa

Zahl der Toten steigt in Italien auf über 2000

18:45
16.03.2020
In Italien ist die Zahl der Toten durch das neuartige Coronavirus erneut stark angestiegen. Binnen 24 Stunden starben weitere 349 Menschen an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, wie die am Montagabend vorgestellten offiziellen Zahlen zeigten. Damit starben in Italien bereits 2158 Menschen an dem Virus. 1420 Menschen starben allein in der Region Mailand in der Lombardei an der Krankheit.
Eine Abschwächung der Infiziertenzahlen ist derweil nicht in Sicht. Die Gesundheitsbehörden registrierten 3200 neue Fälle, womit die Gesamtzahl der Infizierten inzwischen bei knapp 28.000 liegt. Vier Tage zuvor waren es noch gut 15.000.
Die italienische Regierung verabschiedete am Montag ein Dekret für Hilfsmaßnahmen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro, um von der Coronakrise getroffenen Familien und Unternehmen zu helfen. Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri zufolge plant Rom zudem Liquiditätszuschüsse für das Finanzsystem, was auf einen Kapitalfluss von 340 Milliarden Euro hinauslaufen soll. Keine Angaben wurden dazu gemacht, wie hoch der Zuschuss sein soll oder auf welcher Schätzung die Summe von 340 Milliarden Euro beruht. Weitere Hilfsmaßnahmen sollen nach Regierungsangaben im April verabschiedet werden.

AFP

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