Letztes Update:
20190424143938

"Sehr diskreter, respektvoller und offener Mensch"

10:14
23.04.2019
Marie-Claude Beaud, die erste Direktorin des Musée d’art moderne Grand-Duc Jean (Mudam), sagte auf Nachfrage des "Luxemburger Wort": "Durch seine Bürgschaft hat der Großherzog es ermöglicht, die Situation zu entschärfen und die Eröffnung des Museums zu erleichtern. Seine Rolle war entscheidend." Beaud behält Jean als "sehr diskreten, respektvollen und offenen Menschen" in Erinnerung. "Er war ein leidenschaftlicher, sehr lebendiger und aufmerksamer Mensch. Ich war schon immer von seinen Augen beeindruckt. Er sah die Leute an, er wich den Blicken nicht aus. Das ist sehr selten.”

"Er war ein Gentleman"

10:26
23.04.2019
Großherzog Jean verfolgte die SkodaTour de Luxembourg stets vom Streckenrand. Meistens passierte das Radrennen auf der letzten Etappe am Schloss Berg und der Großherzog ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Als Generalsekträr der SkodaTour empfing Ed Buchette den begeisterten Sportfan: "Wir versuchten stets entweder vor oder eben nach der Mittagsstunde dort vorbeizufahren. Es war eine schöne Tradition. Der Großherzog setzte sich zumeist mit seinem Fotoapparat auf eine Bank und wir unterhielten uns. Er war sehr interessiert und fragte immer nach den Luxemburger Fahrern."
Buchette ergänzt: "War er mal nicht im Land oder eben verhindert, meldete er sich stets ab. Er war ein Gentleman. Mit seinem Tod haben wir ein Mitglied der SkodaTour-Familie verloren."
Buchette spricht auch von einer schönen Tradition: "Wir überreichten ihm stets ein kleines Geschenk, beispielsweise einen kleinen Teddybären von einem unserer Sponsoren. Das freute ihn stets besonders, weil er den an den Nachwuchs verschenken konnte. Apropos Familie: Wenn immer jemand am Tag der SkodaTour beim Großherzog zu Besuch war, stand diese Person ebenfalls am Streckenrand."



Yves Bodry