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20190424143938

"Il mettait les gens à l'aise"

09:53
23.04.2019
Michel Maquil, ancien président de la Bourse de Luxembourg, réagit: "Je me souviens très bien de lui. Il était extrêmement gentil. Peu après son abdication, il a visité la Bourse de Luxembourg. Il s'est intéressé au travail de tout le monde. Il est allé voir ce que faisaient les différentes personnes, il observait de manière très intéressée, il posait des questions. Il voulait comprendre le fonctionnement du marché. Il mettait les gens à l'aise. Il était très anglophile, il parlait un anglais parfait. Il pouvait promouvoir l'image du Luxembourg. Le Grand-Duc Jean a largement contribué à la modernisation de l'économie. Pour moi, le Luxembourg moderne commence en 1963 après la fête du millénaire. Je trouve que c'est cette période-là qu'il a accompagné avec beaucoup de dignité."

Yves Bodry

“Jean war ein liebenswürdiger Mensch, der sehr offen für vieles war“

10:08
23.04.2019
Gast Mannes, ehemaliger Hofbibliothekar: „Grand-Duc Jean war ein sehr liebenswürdiger Mensch, der vor allem an Geschichte interessiert war, und dieses Interesse auch in der Bibliothek des großherzoglichen Hofes ausleben konnte“, so Gast Mannes, der von 1998 bis 2012 Hofbibliothekar in Colmar Berg war: „Ich hatte regelmäßig mit Grand-Duc Jean zu tun, er fragte nach Büchern, ich beriet ihn und machte Vorschläge. Ich bin ihm und seiner Frau, der Großherzogin Joséphine-Charlotte, zu tiefem Dank verpflichtet, dass ich in meiner Funktion am großherzoglichen Hof an seinem Leben und an seinen Vorlieben und Freuden, literarisch und intellektuell, teilhaben durfte. Jean war ein begeisterter Jäger, und die Bibliothek verfügt auch über eine sehr wertvolle Sammlung alter Bücher über die Jagd. Großherzog Adolphe hatte diese Sammlung erstellt. Jean zeigte mir derweil regelmäßig kleine Details in den vielen Büchern zum Thema Rosenzucht, die seine Mutter, Großherzogin Charlotte, zusammengetragen hat. Und natürlich war die Geschichte, vor allem der zweite Weltkrieg, sein Thema. Jean wurden viele Bücher dazu geschenkt. Und gefreut hat sich der Großherzog auch darüber, als wir die Zettelkartei der Bibliothek umgestellt haben auf den Computerkatalog – das machte ihm das Durchforsten der Bücher einfacher.“

Yves Bodry