Der dritte Kandidat blickte, wie schon in den acht Regionalkonferenzen, eher in die Zukunft. „Eine gute Zukunft braucht Ambitionen, eine gute Zukunft braucht Tatendrang und, ja, eine gute Zukunft braucht manchmal auch Ungeduld“, sagte Spahn. Im Jahr 2040 wolle er in einem Land mit einer starken Wirtschaft leben. Deutschland solle dann Digitalweltmeister sein, sich in einer starken europäischen Sicherheitsgemeinschaft befinden und sich gegen alle Feinde der Freiheit verteidigen können – von links und von rechts.
Probleme müssten auf den Tisch
Er wolle, dass die CDU mehr Mut zur Debatte zeige. Sie müsse wieder besser unterschiedliche Meinungen aushalten. Themen, wie Migration, müssten auch kontrovers diskutiert werden. Die Probleme müssten auf den Tisch kommen. Er versprach, er wolle für die Partei und das Land kämpfen – „weil es mir nicht egal ist!“ Der erste Schritt für einen Neustart sei in den vergangenen Wochen gemacht worden.
Christian Baldauf bewerte die Rede Spahns als „solide“ und „gut“. Sie sei eher in die Zukunft gerichtet gewesen.
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