Als Vertreter des dritten großen Players, Microsoft, spricht nun Gregor Bieler.
„Unser Geschäftsmodell basiert auf einem starken Partnernetzwerk“, beginnt Bieler.
Über 92% des Umsatzes käme von Partnern. Das Ziel von Microsoft sei, diesen Wert in Richtung 100% zu verschieben: „Microsoft ist auf Partner gebaut.“
Jeder Dollar aus dem Lizenzgeschäft bringe den Microsoft Partnern 12 Dollar an zusätzlichen Einnahmen.
Er bestätigt damit die Aussage des Vorredners Klaus Bürg von AWS, dass die neue Welt von Cloud und Managed Services eine Vergrößerung der Margen für die Systemhäuser bedeuten:
„Ich bin seit +20 Jahren in der IT und habe das Gefühl, dass es noch nie so eine gute Zeit für uns gab wie jetzt.“
„Wir reden zwar alle über Cloud, doch die Welt, die ich bei den Kunden noch erlebe, ist die Welt der Infrastruktur.“ Bieler ist überzeugt, dass der Wandel in die Cloud erst zu 20 bis 30 Prozent vollzogen sei. Das biete den Partnern von Microsoft eine große Geschäftschance.
Früher hätten Systemhäuser ein paar Server und Lizenzen verkauft und mussten nach 6 Monaten wieder neue Projekte beim Kunden akquirieren. Mit Managed Services könne man als Systemhaus jedoch dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und permanente Zahlungsströme erzielen.
Zum Abschluss hält Bieler ein Plädoyer für eine neue Kultur, auch unterhalb der großen Cloud-Anbieter. „Wir lieben Linux und finden andere Handyhersteller toll“, so Bieler. Auch die Konkurrenzsituation zu Google und AWS verändere sich, hin zu einer partnerschaftlichen Beziehung.