Letztes Update:
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Die Welt aus Sicht von Google

08:39
28.09.2018
Los geht’s mit einer Marktanalyse von Bernd Stopper von Google.
Seine erste Beobachtung: Die Komplexität in der IT-Welt nehme deutlich zu: Während in der Vergangenheit Marktzyklen neuer Innovationen sich gegenseitig ablösten, würden sie sich inzwischen parallel überlagern, was den Komplexitätsgrad erhöhe.
Während die neuen Technologien Innovationen treiben, würden sie mit diesen Zyklen aber auch unser Verhalten rapide verändern.
Über viele Branchen hinweg herrsche ein großer Fachkräftemangel, so Stopper. Diesen gelte es mit den neuen Technologien wie z.B. Machine Learning entgegenzuwirken und die Produktivität von Teams zu steigern – um diesen Mangel auszugleichen.

Auf Basis dieser Erkenntnisse und Beobachtungen empfiehlt Stopper den Anwesenden:
Beschäftigen Sie sich genau mit Ihrem Geschäftsmodell. Während man früher als Reseller Produkte verkaufte, sind dies heute Services, welche auf Monatsbasis abgenommen werden.

Sein zweiter Tipp: Da die Komplexität zunehme, gelte es sich zu spezialisieren und die eigenen Kernkompetenzen stärker auszuarbeiten.

Paul Knecht

Die Welt von Amazon Web Services

08:51
28.09.2018
Klaus Bürg von AWS beginnt seinen Impuls-Vortrag mit einem Vergleich:
Während in den 1920er Jahren die durchschnittliche Lebensdauer eines Unternehmens bei 67 Jahren lag, sei diese Zeitspanne im Jahr 2015 lediglich bei 15 Jahren.

„Die Frequenz in welcher Unternehmen entstehen, aber auch wieder verschwinden, hat sich drastisch verändert […] Für uns in der IT bedeutet das, dass wir uns auf diese Veränderung einstellen müssen.“

Bürg analysiert, was heutige Unternehmen anders machen. Als Beispiel dient ihm dafür airbnb und UBER – übrigens beide laufen auf AWS.

Diese Anbieter besitzen keine eigenen Taxis oder Wohnungen. Ihr Geschäftsmodell sei digital: Sie würden aus einfachen Daten einen Mehrwert für ihre Endkunden produzieren.

Für Stopper bedeutet das aber auch einen Paradigmenwechsel: „Digitale Geschäftsmodelle haben viele Vorteile, aber auch einen entscheidenden Nachteil: Der Wechsel für den Kunden ist extrem einfach. […] Wenn Netflix heute ein neues Feature einführt, ist das für einige Kunden schon ein Grund von Amazon Prime Video weg zu wechseln.“

Daher müsse man weg vom Produktdenken, hin zur Beschäftigung mit den Mehrwerten für den Kunden. Auf diesem Weg unterstütze AWS seine Partner.

Paul Knecht