Thomas Röwekamp, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Bremen: „Eine rechtsextreme Partei hat sich in einer demokratischen Wahl durchgesetzt. Die CDU hat diese Wahl verloren. Der Regierungsauftrag liegt nicht in den Händen der CDU. Eines der Ergebnisse der Wahl ist, dass wir uns auch nicht darum bemühen sollten. Eine Allparteienkoalition soll nur dazu dienen, die AFD zu verhindern. Das wäre Wasser auf die Mühlen derer, die behaupten, dass die AfD nur um ihrer selbst willen bekämpft wird. Diese Partei wird sich nun selbst darum bemühen müssen, dass ihr Spitzenkandidat eine Mehrheit bekommt."
Das Wahlergebnis sei demnach eine „Abrechnung mit der Bundesregierung und mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Wir befinden uns in einer herausfordernden Situation. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die wirtschaftliche Stagnation, ausufernde Sozialausgaben, die unterlassenen Reformen der vergangenen Jahrzehnte – all das verunsichert die Menschen". Frieden und Wohlstand seien nicht selbstverständlich, sagte er. „Die Zeit ist vorbei, in der wir es allen recht machen konnten. Wir müssen die Reformen trotzdem durchführen, um das hohe soziale Niveau halten zu können.
Ich sehe nicht, dass Sachsen-Anhalt repräsentativ für den Bund ist. Das Land war politisch schon immer besonders."
Markus Peters