Letztes Update:
20260907180449

SPD-Chefin Bas: Menschen von „schädlichen Rhetorik“ verunsichert

14:36
07.09.2026
SPD-Chefin Bärbel Bas machte deutlich: „Jede Partei muss ihre Schlüsse aus dem Ergebnis ziehen. Ein Weiter-so geht nicht.“ Die Menschen hätten Angst vor Reformen - auch wegen der „schädlichen Rhetorik“ von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Wenn Menschen hören, dass sie mehr und länger arbeiten sollen, weniger krank sein sollen und es grundsätzlich härter wird, dann schafft das Verunsicherung“, betonte die Arbeits- und Sozialministerin, die aber grundsätzlich am Reformkurs festhalten will: „Wir haben uns für Reformen entschieden, weil sie notwendig sind, damit unsere sozialen Sicherungssysteme auch in Zukunft bestehen können und die Wirtschaft wieder in Schwung kommt. Aber wir dürfen die Sozialreformen nicht gegen die Menschen machen“, so Bas. 

Markus Peters

Finanzminister: Rente muss für alle funktionieren

14:27
07.09.2026
SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil: „Wir wissen, dass das Land Reformen braucht. Ich will eine Rente, die für alle Generationen funktioniert. Wir können nicht mit dem Kopf durch die Wand. Wir werden in der Bundesregierung deutlich darüber reden, wo Entlastungen möglich sind." 

Markus Peters

Willingmann: "Energiepreise spielen ganz große Rolle"

13:43
07.09.2026
Der SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann machte unter anderem die hohen Energiepreise für die Wahlentscheidung verantwortlich : „Diese Frage spielte in Sachsen-Anhalt eine ganz große Rolle. Es war unglücklich, dass der Tankrabatt vor Beginn der Schulferien in Sachsen-Anhalt ausgelaufen ist. Aber es geht nicht nur um Sprit, sondern auch um Gas und Öl. Wir können jetzt schon sehen, dass die Energiepreise im Herbst steigen“, so der 63-Jährige, der derzeit stellvertretender Ministerpräsident und Wissenschaftsminister des Landes ist. Zur schwierigen Frage der Regierungsbildung betonte er: „Siegmund ist jetzt Opfer seiner Kompromisslosigkeit. Er redet von Zusammenarbeit und verlangt Unterwerfung. Das ist ein nicht sehr zielführendes Politikinstrument. Ich werbe für Konsens- und Koalitionsfähigkeit unter Demokraten. Kompromisslose Politik führt ins Autoritäre.“

Markus Peters