SPD-Chefin Bärbel Bas machte deutlich: „Jede Partei muss ihre Schlüsse aus dem Ergebnis ziehen. Ein Weiter-so geht nicht.“ Die Menschen hätten Angst vor Reformen - auch wegen der „schädlichen Rhetorik“ von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Wenn Menschen hören, dass sie mehr und länger arbeiten sollen, weniger krank sein sollen und es grundsätzlich härter wird, dann schafft das Verunsicherung“, betonte die Arbeits- und Sozialministerin, die aber grundsätzlich am Reformkurs festhalten will: „Wir haben uns für Reformen entschieden, weil sie notwendig sind, damit unsere sozialen Sicherungssysteme auch in Zukunft bestehen können und die Wirtschaft wieder in Schwung kommt. Aber wir dürfen die Sozialreformen nicht gegen die Menschen machen“, so Bas.
Markus Peters