Wolfgang Porsche geht auf die Kritik an der Vergütung von Ex-Finanzvorstand Lutz Meschke ein und verweist auf die Vertragsdetails des vorzeitigen Ausscheidens im Februar 2025.
Bis Ende 2025 erhielt Meschke demnach sein Gehalt. Danach wurde ihm im Januar die Abfindung in Höhe von 11,6 Millionen Euro ausgezahlt.
Meschke habe aufgrund von vertraglichen Vereinbarungen letztmals 2029 ein Anrecht auf variable Vergütungsbestandteile, die er bis 2025 erworben hat. Damit wird Meschke Jahre später noch an den Erfolgen (oder Misserfolgen) des Unterenhemens beteiligt, dem er gar nicht mehr angehört.
Zudem, so Wolfgang Porsche, habe Meschke Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge. Die Abweichung vom Corporate-Governance-Kodex werde „vorsorglich“ so lange ausgewiesen, bis die Vergütung vollständig abgewickelt sei - also bis 2029.
Eine inhaltliche Bewertung der Kritik – etwa zur Höhe der Abfindung oder zur grundsätzlichen Angemessenheit – bleibt der Aufsichtsrat in seiner Antwort schuldig.
Veronika Kanzler