Letztes Update:
20260623113631

11:06
23.06.2026
Es habe "intensive Verhandlungen" mit Lutz Meschke gegeben, sagt nun Wolfgang Porsche. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass es im Interesse des Unternehmens sei, die nun getroffene Vereinbarung mit Herrn Meschke abzuschließen.  

Veronika Kanzler

Meschke erhält auch 2029 noch variable Vergütung

10:51
23.06.2026
Wolfgang Porsche geht auf die Kritik an der Vergütung von Ex-Finanzvorstand Lutz Meschke ein und verweist auf die Vertragsdetails des vorzeitigen Ausscheidens im Februar 2025. 

Bis Ende 2025 erhielt Meschke demnach sein Gehalt. Danach wurde ihm im Januar die Abfindung in Höhe von 11,6 Millionen Euro ausgezahlt. 
Meschke habe aufgrund von vertraglichen Vereinbarungen letztmals 2029 ein Anrecht auf variable Vergütungsbestandteile, die er bis 2025 erworben hat. Damit wird Meschke Jahre später noch an den Erfolgen (oder Misserfolgen) des Unterenhemens beteiligt, dem er gar nicht mehr angehört. 

Zudem, so Wolfgang Porsche, habe Meschke Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge. Die Abweichung vom Corporate-Governance-Kodex werde „vorsorglich“ so lange ausgewiesen, bis die Vergütung vollständig abgewickelt sei - also bis 2029. 

Eine inhaltliche Bewertung der Kritik – etwa zur Höhe der Abfindung oder zur grundsätzlichen Angemessenheit – bleibt der Aufsichtsrat in seiner Antwort schuldig.

Veronika Kanzler

10:22
23.06.2026
Nun beginnt die erste Antwortrunde. Der Aufsichtsratsvorsitzende Porsche beginnt mit der Verteidigung für die Wahl von Holger Peters als Mitglied des Aufsichtsrats. Sein Gremium habe darauf geachtet, dass das neue Mitglied die richtigen Kompetenzen mitbringe. Als CFO für Skoda, sei dies mit Peters der Fall. Der Aufsichtsrat sei überzeugt, dass er wichtige fachliche Perspektiven einbringen könne. Er wiederholt, dass sein Kontrollgremium der Auffassung sei, dass Holger Peters unabhängig sei. Er habe bereits vor mehr als drei Jahren die Porsche AG verlassen - und war dort nie im Vorstand. (Er war stellvertretender Finanzvorstand). Außedem gebe es keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen zwischen Skoda und Porsche. Und: Holger Peters habe keine Funktion im Mutterkonzern der VW AG. 

Veronika Kanzler

Zu Hohe Dividende?

10:08
23.06.2026
Holger Klein vom DSW findet, dass die Porsche AG eine zu hohe Dividende ausschüttet. Dieses Geld wäre besser angelegt in die so benötigten Investitionen des Unternehmens, sagt Klein.

Der Vorschlag von Aufsichtsrat und Geschäftsführer schlägt eine Dividende für eine Vorzugsaktie von 1,01 Euro. Pro Stammaktie soll eine Dividende von 1 Euro ausgeschüttet werden. Insgesamt gibt es 911 Millionen Aktien. Insgesamt will der Konzern mehr als 915 Millionen Euro ausschütten. 

Veronika Kanzler

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