Das erste K.-o.-Spiel für die deutsche Nationalmannschaft seit der WM 2014 naht – und Julian Nagelsmann grübelt über die Aufstellung. Vor der Begegnung mit Paraguay an diesem Montag (22.30 Uhr/ZDF) in Foxborough bei Boston deutete der Bundestrainer an, dass es „aus taktischen Gründen“ personelle Veränderungen geben könnte.
Das eröffnet den Raum für Spekulationen über mögliche Rochaden. Zumal Nagelsmann nach dem 1:2 gegen Ecuador den Eindruck vermittelt hatte, im Sechzehntelfinale auf seine zuletzt bevorzugte Formation zu setzen.
Im Zentrum wollte der Bundestrainer Aleksandar Pavlovic (FC Bayern) und Felix Nmecha (Borussia Dortmund) belassen. Doch jetzt könnte Joshua Kimmich wieder in das Mittelfeld rücken, der angestammten Position des Kapitäns aus München.
Sollte das passieren, ist die rechte Abwehrseite neu zu besetzen. Gegen Ecuador wurde Malick Thiaw (Newcastle United) auf der Außenposition für Kimmich eingewechselt. Aber auch Jamie Leweling vom VfB Stuttgart ist mit seiner starken Körperlichkeit eine Option gegen die robusten und aggressiven Südamerikaner aus Paraguay. Ebenso Leon Goretzka im Mittelfeld.