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Zig Babys tragen seinen Namen: Haaland löst Hype in Peru aus

21:15
10.07.2026
Peru hat die Qualifikation für die Fußball-WM deutlich verpasst, doch das XXL-Turnier in Nordamerika wird in dem Andenstaat ganz genau verfolgt - besonders die Leistungen der norwegischen Sturm-Urgewalt Erling Haaland (bislang sieben Tore) wurden registriert. Das lässt sich nun ablesen. Wie die peruanische Meldebehörde mitteilte, verzeichnete sie einen Haaland-Hype bei den Namen Neugeborener.

Demnach tragen 468 Kinder in Peru den Nachnamen des 25 Jahre alten Torjägers nun als Vornamen, weitere 91 Säuglinge wurden komplett Erling Haaland genannt. „Fußballstars dienen den Peruanern als Inspiration, ihre Kinder mit diesen Namen registrieren zu lassen“, sagte Behördensprecher Ivan Torres bei Panamericana Television. „Haaland ist auch Peruaner“, scherzte er.

Das Fußballfieber hat frischgebackene Eltern in Peru schon in der Vergangenheit inspiriert: 3402 im Land geborene Menschen tragen den Namen Messi - 292 davon führen den vollständigen Namen des argentinischen Weltstars Lionel Messi. Der Portugiese Cristiano Ronaldo hat 1185 peruanische Namensvettern, während 1241 Personen nach dem spanischen Ausnahmetalent Lamine Yamal benannt sind. Ganze 33.809 Personen tragen den Namen des Brasilianers Neymar.

SID

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

20:07
10.07.2026
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme. 

Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.

Bittere Erinnerungen an Andrés Escobar

In Kolumbien ist man besonders für solche Drohungen sensibilisiert: Während der Weltmeisterschaft 1994 ebenfalls in den USA erzielte Verteidiger Andrés Escobar bei der 1:2-Niederlage gegen das Gastgeber-Team ein Eigentor. Tage nachdem die Mannschaft ausgeschieden war und nach Hause zurückgekehrt war, wurde Escobar in Medellín ermordet. Die Tat sorgte weltweit für Entsetzen. 

Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren. „Zum Fußball gehören auch schwierige Momente“, schrieb der beim argentinischen Verein Rosario Central unter Vertrag stehende Profi. „Mein Kolumbien, bitte lasst uns den Respekt niemals aus den Augen verlieren. Wir mögen unterschiedlicher Meinung sein oder Frustration und Traurigkeit empfinden, aber keine Leidenschaft rechtfertigt Hass oder ein Leben in Angst.“

dpa

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