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Lahm: Kimmich muss ins Mittelfeld

14:51
27.06.2026
Nach Lothar Matthäus wirbt der nächste Weltmeisterkapitän für eine sofortige Rückversetzung von Joshua Kimmich ins Mittelfeld der deutschen Fußball-Nationalmannschaft – die Diskussion gewinnt Fahrt. "Aleksandar Pavlovic hat in diesem Turnier noch nicht wirklich überzeugt, ich erkenne unglaublich viele leichte Ballverluste", schrieb Philipp Lahm in seiner WM-Kolumne für den kicker. "Er ist nicht optimal positioniert auf dem Feld. Ich sehe deshalb Joshua Kimmich im Mittelfeld." 

Kimmich, bei Bundestrainer Julian Nagelsmann Kapitän und derzeit Rechtsverteidiger, habe "dort etwa zehn Jahre auf hohem Niveau gespielt, in der Nationalelf wie beim FC Bayern. Er würde der Mannschaft Stabilität geben, seine Stärken würden deutlich mehr sichtbar werden." Kimmich könne "der Defensive helfen, genau wie der Offensive mit seinen tiefen Pässen". 

An seine Seite passe derzeit Felix Nmecha besser, somit "müsste Pavlovic aus der Startelf weichen", schrieb Lahm. Er schlug vor, den Dortmunder Waldemar Anton am Montag im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough hinten rechts aufzubieten.

SID

Kroos: "Ecuador hat uns aufgefressen."

10:31
27.06.2026
Toni Kroos und Lukas Podolski haben Kritik an der Spielweise der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft geübt. Im TikTok-Format "Kroos und Kroos: Die WM unter der Lupe" machten die deutschen Fußball-Weltmeister vor allem Nachholbedarf im physischen Bereich bei den DFB-Stars aus, auch eine Eigenschaft, die 2014 zum Titel führte, fehlt dem Duo im Team."Tah, Rüdiger und mit Abstrichen Nmecha können über 90 Minuten physisch dagegenhalten, ansonsten sind das alles keine physischen Monster", sagte Kroos. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann könne mit den sechs geholten Punkten in der Gruppenphase sogar "zufrieden sein". Gegen "zwei physisch mittelgute Mannschaften" habe man es nicht geschafft, "das Spiel zu kontrollieren und zu beruhigen", so der 36-Jährige.
An der jüngsten Niederlage gegen Ecuador (1:2) machte der sechsmalige Champions-League-Sieger vor allem die mangelnde Spielkontrolle fest: "Wir sind halt keine physische Mannschaft, aber dann müssen wir die fußballerischen Vorteile gegenüber Ecuador zeigen und das haben wir nicht geschafft." Kroos’ Fazit war eindeutig: "Ecuador hat uns aufgefressen."

SID

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