Das WM-Spiel von Europameister Spanien gegen Uruguay kann bereits vorzeitig für Klarheit für den deutschen Gegner im Sechzehntelfinale sorgen. Wenn das Team um Lamine Yamal am Samstag (2.00 Uhr/MESZ) gegen den Rivalen aus Südamerika gewinnt, steht fest, dass es die DFB-Elf in der nächsten Runde mit Paraguay zu tun bekommt.
Deutschland spielt am Montag (22.30 Uhr/MESZ) in Foxborough bei Boston gegen einen der besten acht Gruppendritten. Wer dies wird, ist bislang noch offen. Sollte Spanien nun einen Sieg gegen Uruguay einfahren, ist der Dritte der Gruppe H sicher draußen und kann nicht mehr die K.-o.-Runde erreichen. Damit verschwinden auch die letzten der ursprünglich 495 mathematischen Szenarien, die einen anderen deutschen Gegner als Paraguay haben.
Schottland droht auszuscheiden
Aktuell gibt es auch für Schottland (Dritter Gruppe C) und Schweden (Dritter Gruppe F) noch eine Minimalchance, auf das Team von Trainer Julian Nagelsmann zu treffen. Damit es Schottland werden kann, müsste das Team unter den acht besten Dritten der zwölf Gruppen bleiben. Dies gilt als unwahrscheinlich, da sich der Gegner aus dem EM-Eröffnungsspiel schon nach sechs beendeten Gruppen auf Rang acht der gruppenübergreifenden Tabelle befindet. Zudem gibt es noch Szenarien, in denen Schottland auf einen anderen Gruppensieger trifft.
Für Schweden gibt es nur ein einziges Szenario, in dem das Team deutscher Gegner wird. Dabei müsste Paraguay trotz vier Punkten noch rausfliegen. Auch das ist unwahrscheinlich, aber aktuell noch nicht unmöglich.
Es gibt neben einem Spanien-Sieg noch ein weiteres Szenario, in dem Paraguay als deutscher Gegner bereits in dieser WM-Nacht feststeht: Dafür müsste Ägypten in Gruppe G den Iran bezwingen und die Dritten der Gruppen G, H und I sich in der Tabelle der besten Gruppendritten an Schottland vorbeischieben.
dpa