Letztes Update:
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Starker Regen und gute Laune beim DFB-Team

15:46
23.06.2026
Die DFB-Mannschaft hat die Vorbereitung auf das WM-Gruppenspiel gegen Ecuador aufgenommen. Der Bundestrainer Julian Nagelsmann versammelte am Dienstag zum Training im Spry Soccer Stadium von Winston-Salem die verbliebenen 25 Spieler um sich, nachdem Nico Schlotterbeck verletzt ausfällt. Zu Beginn der Einheit regnete es in Strömen. Die Laune bei den Spielern war dennoch gut. Tabellarisch ist das Spiel am Donnerstag (22 Uhr/ARD) im Finalstadion nicht mehr von großer Bedeutung. Die DFB-Auswahl hat sich bereits als Gruppenerster für die K.o.-Runde qualifiziert.

Sportredaktion

Leweling ist doppelt gefragt

11:02
23.06.2026
Nach dem fast schon klassischen Familien- und Freizeittag unter dem Bundestrainer Julian Nagelsmann geht es an diesem Dienstagabend für die Nationalspieler wieder auf den Trainingsplatz. Statt Tennis, Paddel oder Badminton heißt es wieder Fußballspielen, um sich auf das dritte Gruppenspiel vorzubereiten. Am Donnerstag trifft der bereits feststehende Gruppensieger in New York auf Ecuador. Zuvor erlebt Jamie Leweling nach seinem WM-Debüt in Toronto noch eine Premiere. Der Stürmer des VfB Stuttgart sitzt am Dienstagabend (19.30 Uhr) erstmals bei der Pressekonferenz des DFB. 

Sportredaktion

Lahm kritisiert Fifa-Spitze

08:43
23.06.2026
Philipp Lahm hat mit klaren Worten den Weltverband Fifa und dessen Präsidenten Gianni Infantino kritisiert. „Am bedenklichsten ist Gianni Infantinos Nähe zu Machthabern wie Donald Trump“, schrieb der deutsche Weltmeister-Kapitän von 2014 in der „Zeit“ mit Blick auf Infantinos Verbindung zu dem US-Präsidenten. „Man hegt den Verdacht, dass sie persönliche Vorteile aus ihren Ämtern ziehen. Die WM wird verkauft. Das raubt dem Fußball Glaubwürdigkeit.“
Es würden Figuren am Fußball zerren, „die etwas anderes im Sinn haben, etwas Zwielichtiges“, schrieb der langjährige Bayern-Profi Lahm, der konkret die hohen Ticketpreise bei der WM anprangerte: „Die maximiert die FIFA, indem sie keine ehrlichen Angaben über die wahre Nachfrage macht.“ Die hohen Eintrittspreise und das dynamische Preismodell sind ein großes Thema bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.
Für Lahm muss die WM bei ihrem Vier-Jahres-Rhythmus bleiben. „Ein Turnier braucht Vorbereitung und Nachbereitung, um nachhaltig zu wirken“, meinte der ehemalige Weltklasse-Verteidiger. Wiederkehrende Vorschläge, die WM alle zwei Jahre auszutragen, würden ihn irritieren. Infantino hatte dies 2021 eingebracht, war nach erheblichem Widerstand aus Europa und Südamerika aber wieder von dem Plan abgerückt.
Lob gab es von Lahm dagegen für die Erweiterung der WM von 32 auf nun erstmals 48 Mannschaften. „Es ist nun mal die Aufgabe der Fifa, den Fußball überall weiterzuentwickeln. Das geht nur über Teilhabe. Qualitätsunterschiede sind in Kauf zu nehmen“, meinte der Ex-Profi.

Sportredaktion

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