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Vertrag des Bundestrainers läuft noch bis zur EM 2028

21:10
22.06.2026
Sportdirektor Rudi Völler geht fest von einer weiteren Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Bundestrainer Julian Nagelsmann bis zur EM 2028 aus. "Da wird er noch dabei sein. Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre bis zur Europameisterschaft", sagte Völler im Interview mit MagentaTV im deutschen WM-Quartier in Winston-Salem.

Nagelsmann hatte den Posten nach der Trennung von Hansi Flick 2023 angetreten und ist über 1000 Tage im Amt. "Ich kann es immer nur wiederholen, er ist einfach die Idealbesetzung auf dieser Position", sagte Völler. Nagelsmann polarisiere durch seine Art zwar, "aber er ist ein total ehrlicher Mensch und außergewöhnlicher Trainer". In den vergangenen drei Jahren habe er "sich entwickelt".

Nagelsmanns Vertrag als Bundestrainer gilt bis zur EM 2028 in Großbritannien und Irland. Er soll aber Ausstiegsklauseln enthalten. "Was er dann macht, er ist ja noch jung, wird man dann sehen. Ob er vielleicht noch einen großen Verein trainieren will, wird man dann sehen", sagte Völler, der ebenfalls noch zwei Jahre an den DFB gebunden ist. 

SID

US-Amerikanerin Penso pfeift DFB-Team

13:36
22.06.2026
Frauenpower an der Pfeife bei dem abschließenden deutschen WM-Vorrundenspiel: Die US-Amerikanerin Tori Penso leitet die Partie der Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag (22.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in New Jersey gegen Ecuador. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht schon vor der Begegnung als Gruppensieger fest.

Vor vier Jahren in Katar pfiff die Französin Stéphanie Frappart das deutsche Spiel gegen Costa Rica (4:2) und sicherte sich damit ihren Eintrag in die Fußball-Geschichtsbücher. Frappart war die erste Schiedsrichterin, die bei einer Männer-WM zum Einsatz kam.
Penso ist die Nummer zwei. Sie leitete bei der laufenden Endrunde am vergangenen Donnerstag bereits die Partie zwischen Tschechien und Südafrika (1:1). Dabei hinterließ die 39-Jährige einen guten Eindruck.

Unterstützt wird Penso bei der DFB-Begegnung von ihren Assistentinnen Brooke Mayo und Kathryn Nesbitt (beide ebenfalls USA) an den Seitenlinien. Als Vierter Offizieller fungiert Campbell-Kirk Kawana-Waugh aus Neuseeland.

Der Weltverband FIFA sorgte bei seinen Ansetzungen am Montag zudem dafür, dass es eine dritte WM-Schiedsrichterin geben wird. Katia Garcia aus Mexiko leitet am Freitag (01.00 Uhr/MagentaTV) das Spiel zwischen Tunesien und den Niederlanden. 

sid

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