Letztes Update:
20260422075111

Preisträgerin überzeugt mit tiefer Recherche

17:17
21.04.2026
Jurymitglied Brigitte Preissl würdigt das Buch als ebenso fundiert wie fesselnd. Es verzichte auf einfache Behauptungen und basiere stattdessen auf intensiver Recherche – ein Werk, das man kaum aus der Hand legen wolle. Besonders überzeugt habe die Jury der historische Zugang: Der Einstieg in die 1920er-Jahre zeige, wie eng die zentralen Probleme bereits mit den Folgen des Ersten Weltkriegs verknüpft seien und wie sich daraus viele spätere Krisen erklären ließen. -jk

Jonas Klimm

Grundlagen hinterfragen

17:16
21.04.2026
Ein Blick in die Geschichte zeige, dass Austerität weit mehr als ein technisches wirtschaftspolitisches Instrument sei. Vielmehr müsse man die Grundlagen hinterfragen, auf denen solche Politiken beruhen. „Wir müssen problematisieren, was in der Basis dessen liegt – die kapitalistische Ordnung“, sagt Mattei und betont, dass viele Menschen von diesen Strukturen unterdrückt werden. -jl

Felix Winnands

Brigitte Preissl, Jurymitglied Ich könnte mir kein Buch vorstellen, das den Preis dieses Jahr eher verdient hätte. -jl 17:16
21.04.2026

Austerität dient Unterdrückung

17:13
21.04.2026
Im Gespräch zur Würdigung der Buchpreisträgerin trifft Clara E. Mattei auf Jury-Mitglied Brigitte Preissl und gibt Einblicke in die Entstehung ihrer Arbeit. Während ihrer Doktorarbeit sei „Austerität“ ein zentrales Schlagwort gewesen, berichtet Mattei – mit sehr konkreten Folgen. In Italien habe sie die sozialen Auswirkungen unmittelbar erlebt, während die öffentliche Debatte darüber oft einseitig geblieben sei. Diese Wahrnehmung brachte sie dazu, tiefer zu gehen und historische Perspektiven einzubeziehen. -jl

Johann-Christoph Landgraf

Armand Zorn, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion Unsere Partei war immer am stärksten, wenn sie mehr konnte, als nur bewahren. -jk 17:04
21.04.2026