Letztes Update:
20260422065011

Ein neuer Kühlschrank

17:11
21.04.2026
Zum Ende hin knüpft Zorn an sein zentrales Bild an und bringt es auf den Punkt: „Die entscheidende Frage unserer Zeit lautet nicht, wie wir das Natureis länger kalt halten, sondern wie wir den neuen Kühlschrank erfinden.“ -jl

Felix Winnands

Visionen statt endloser Problembeschreibungen

17:04
21.04.2026
Zum Abschluss seiner Rede richtet Armand Zorn den Blick nach vorn: Ein Land brauche nicht nur Warnungen, sondern vor allem Visionen und Orientierung. Seine Vorstellung ist klar: ein Deutschland, in dem Ideen schneller zur Wirklichkeit werden als anderswo auf der Welt. Die industrielle Basis solle nicht nur bewahrt, sondern erneuert werden, während technologischer Wandel als Chance für bessere Arbeitsplätze verstanden wird. Auch Europa denkt Zorn mit – der EU-Binnenmarkt müsse stärker als gemeinsamer Innovationsraum begriffen werden. -jl

Johann-Christoph Landgraf

Verwaltung muss digitaler werden

17:01
21.04.2026
Zorn wird in seinen Forderungen konkret und richtet den Blick auf strukturelle Defizite in Deutschland. Es mangele nicht an Ideen – doch eine digitale Wirtschaft pralle hierzulande allzu oft auf eine analoge Verwaltung. Deshalb brauche es dringend schnellere, digitalisierte Genehmigungs- und Verwaltungsprozesse. Das sei auch eine Frage des Vertrauens in die Handlungsfähigkeit des Staates. Gleichzeitig plädiert Zorn für eine gerechtere Verteilung von Vermögen, mit guten Löhnen, mehr Vermögensbildung, starker Infrastruktur und sozialer Sicherheit im Zentrum sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik. Darüber hinaus müsse Europa souveräner werden und seine kritische Infrastruktur besser schützen. -jk

Jonas Klimm

"Bewahrung ist nur eine elegante Art der Mutlosigkeit"

17:00
21.04.2026
Armand Zorn knüpft in seiner Festrede an die aktuellen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft an und macht deutlich, wie groß der Handlungsdruck ist. „Bewahrung ist nur eine elegante Art der Mutlosigkeit – wir dürfen nicht der Hausmeister des Status quo sein, wir müssen die Zukunft organisieren“, betont Zorn und fordert damit ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik. Gleichzeitig hebt er die Rolle des Staates hervor: „Ein kluger Staat ersetzt den Markt nicht – er schützt da, wo junge Industrien gegen die Wucht der großen Konzerne nicht ankommen würden.“ -jl

Johann-Christoph Landgraf