Yasmin Fahimi betont in der Diskussion, dass sich eine starke Wirtschaft und ein funktionierender Sozialstaat nicht ausschließen, sondern gegenseitig bedingen. Sie widerspricht der Vorstellung, Wirtschaftspolitik sei eine Art Naturgesetz, dem sich der Sozialstaat unterordnen müsse. Vielmehr sei der Sozialstaat eine politische Entscheidung, die immer wieder neu ausgehandelt werde. Zugespitzt kritisiert sie, dass über vermeintliche Sparzwänge diskutiert werde, während globale Krisen und Unsicherheiten die Lage eigentlich ganz anders prägen würden. -jk
Jonas Klimm