In der Diskussion um Protektionismus plädiert Matthias Ecke für einen differenzierten Blick. Das richtige Paradigma sei stark sektorspezifisch, etwa dort, wo China durch Überproduktion Märkte dominiere. Auch bei ausländischen Direktinvestitionen brauche es klare Bedingungen. Europa beginne hier gerade umzudenken und gehe in Teilen einen ähnlichen Weg, wie ihn China in den vergangenen Jahren eingeschlagen habe. Bestimmte Sektoren – etwa die Batterieproduktion – müssten gezielt geschützt werden, gerade wenn andere Länder dort deutlich stärker seien. Gleichzeitig betont Ecke, dass man anderen Handelspartnern gegenüber offen bleiben müsse. -jl
Johann-Christoph Landgraf