Jameson Timba aus Simbabwe macht deutlich, dass sich die Weltordnung bereits verändert – die entscheidende Frage sei nur, wie darauf politisch reagiert wird. Er kritisiert, dass Institutionen wie die UN, die Weltbank und der IWF noch immer auf einer alten Architektur beruhen, die den Globalen Süden und Afrika nicht angemessen repräsentiere. Zugleich verschiebe sich Macht zunehmend zu großen Konzernen, während Staaten an Einfluss verlören. Für progressive Kräfte sei deshalb klar: Es brauche den Übergang von symbolischem zu funktionalem Multilateralismus, der tatsächlich handlungsfähig und gerechter ist. -fw
Felix Winnands