Die Debatte startet mit einem Rückblick: Die alte Weltordnung gebe es so nicht mehr, die Zeiten von freiem Handel seien vorbei. Magdalena Andersson, Parteivorsitzende der sozialdemokratischen Partei Schwedens, macht klar, die Weltordnung sei wichtig für das tägliche Leben der Menschen weltweit – sie schaffe Regeln für Sicherheit, Handel und den Kampf gegen den Klimawandel. Doch sie stehe unter Druck wie nie zuvor: durch Russlands Invasion in der Ukraine, Chinas Aufstieg, Trumps Rückkehr und Kriege wie im Iran.
Die Welt von gestern kehre nicht zurück; deshalb brauche es eine progressive Antwort auf die neue Lage. Andersson fordert stärkere, handlungsfähigere Vereinte Nationen und eine Transformation der EU, damit Demokratien wieder glaubwürdig Lösungen bieten. Nur so lasse sich das Vakuum füllen, das rechte Parteien derzeit nutzen. -nk
Niclas Kreft