Letztes Update:
20260418164933

Die Linke muss sich selbst hinterfragen

08:27
18.04.2026
Wayne Swan, früherer stellvertretender australischer Premierminister, benennt vor allem ein politisches Problem: Wenn so viele Menschen aus der Arbeiter:innenschaft nicht mehr sozialdemokratisch wählen, müsse die Linke auch auf die eigene Wirksamkeit schauen. Dass die extreme Rechte Wahlen gewinnen konnte, obwohl sie es eigentlich nicht dürfte, sei ein Warnsignal. Für Swan beginnt der Wiederaufbau einer gerechteren internationalen Ordnung deshalb nicht oben, sondern an der Basis – mit einer starken gesellschaftlichen Bewegung, die Vertrauen zurückgewinnt. -fw

Felix Winnands

Magdalena Andersson, Vorsitzende sozialdemokratische Partei Schweden Die Weltordnung von gestern gibt es so nicht mehr— wir brauchen eine neue, progressive Weltordnung, die für alle wirkt.  -nk 08:23
18.04.2026

Magdalena Andersson: Wir brauchen eine neue Weltordnung

08:20
18.04.2026
Die Debatte startet mit einem Rückblick: Die alte Weltordnung gebe es so nicht mehr, die Zeiten von freiem Handel seien vorbei. Magdalena Andersson, Parteivorsitzende der sozialdemokratischen Partei Schwedens, macht klar, die Weltordnung sei wichtig für das tägliche Leben der Menschen weltweit – sie schaffe Regeln für Sicherheit, Handel und den Kampf gegen den Klimawandel. Doch sie stehe unter Druck wie nie zuvor: durch Russlands Invasion in der Ukraine, Chinas Aufstieg, Trumps Rückkehr und Kriege wie im Iran.

Die Welt von gestern kehre nicht zurück; deshalb brauche es eine progressive Antwort auf die neue Lage. Andersson fordert stärkere, handlungsfähigere Vereinte Nationen und eine Transformation der EU, damit Demokratien wieder glaubwürdig Lösungen bieten. Nur so lasse sich das Vakuum füllen, das rechte Parteien derzeit nutzen. -nk

Niclas Kreft