Letztes Update:
20260417173843

Bündnisse zwischen Mittelschicht, Unternehmen und gesellschaftlichen Gruppen

11:30
17.04.2026
Die frühere US-Handelsrepräsentantin Katherine Tai lenkt den Blick auf die USA, wo sich die Spaltung zwischen denjenigen mit wirtschaftlicher, politischer und kultureller Macht und jenen ohne diese Macht immer deutlicher zeige. Die zentrale politische Frage sei deshalb, wie sich tragfähige Bündnisse schmieden lassen – zwischen Mittelschicht, Unternehmen und den gesellschaftlichen Gruppen am unteren Ende der sozialen Leiter. -fw

Felix Winnands

Kevin Casas-Zamora, früherer Generalsekretär des International Institute for Democracy and Electoral Assistance Wir waren zu naiv und gutgläubig was die Globalisierung angeht. Wir haben die Sicherheitsrisiken unterschätzt.  -nk 11:22
17.04.2026

Verändertes Machtgefüge

11:28
17.04.2026
Martín Guzmán beschreibt, wie globale Kapitalbewegungen und private Finanzmacht die wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse zwischen Staaten und Märkten verschieben. Für fortgeschrittene Volkswirtschaften bedeute das zwar häufig Sicherheit, zugleich aber auch stärkere Volatilität bei Zinsen und Finanzierungsbedingungen. Dadurch verändere sich auch das Machtgefüge innerhalb der einzelnen Länder – etwa zwischen Arbeit und Finanzsektor. Der frühere Wirtschaftsminister Argentiniens sieht darin eine Entwicklung, die vom Privatsektor vorangetrieben und beschleunigt werde und die Kluft zwischen Märkten und Staaten ebenso vertiefe wie jene zwischen Entwicklungs- und Industrieländern. -fw

Felix Winnands

Verschiebung von Macht in der Weltwirtschaft

11:23
17.04.2026
Kevin Casas-Zamora sei selbst ein überzeugter Befürworter von Freihandel und Vertrauen gewesen. Rückblickend sei man jedoch zu naiv gegenüber den Schattenseiten der Globalisierung gewesen. Heute sehe er eine wachsende Instrumentalisierung von Ressourcen wie Energie als Machtmittel. Auch die Konzentration von Macht und Reichtum in privater Hand verändere das globale Wirtschaftsgefüge und verzerre Kräfteverhältnisse. Er nennt Tech-Firmen im Silicon Valley als Beispiel, die eine enorme Macht besäßen. Man habe zu sehr auf den guten Willen anderer wie etwa Russland vertraut. -nk

Niclas Kreft

Isabella Weber, University of Massachusetts Können wir eine globale Ordnung schaffen, die nicht auf Dominanz basiert, sondern auf bedeutungsvoller Kooperation? -fw 11:20
17.04.2026