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20260304065856

Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen

06:38
04.03.2026
Israel hat bei den massiven Angriffen im Iran nach Militärangaben auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien „Dutzende Stützpunkte“ der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilte ein Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.

Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe „eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des iranischen Systems in ganz Teheran abzielte“, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Basidsch-Stützpunkte seien von der iranischen Führung dazu genutzt worden, ihre Stabilität zu sichern und die Kontrolle der verschiedenen Landesteile aufrechtzuerhalten. Israels Armee werde die Angriffe „auf die Infrastruktur des iranischen Systems weiter vertiefen“, kündigte der Sprecher an.

Lucas Brüggemann

Trump lobt Merz - und attackiert andere Europäer

05:29
04.03.2026
US-Präsident Donald Trump hat die deutsche Haltung zum Iran-Krieg gelobt und auf Forderungen nach einer Beteiligung an der Militäraktion verzichtet. Deutschland habe sich, im Gegensatz zu anderen Nato-Partnern wie Großbritannien und Spanien, „großartig“ verhalten, sagte Trump während des Treffens mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Er versicherte: „Wir fordern sie nicht auf, Bodentruppen zu entsenden oder irgendetwas in der Art zu tun.“

Die Nato-Partner Spanien und Großbritannien attackierte Trump dagegen scharf. „Einige europäische Länder wie Spanien haben sich schrecklich verhalten.“ Er verwies darauf, dass Spanien den USA untersagt hat, Luftwaffenstützpunkte auf seinem Territorium zu nutzen.

Olga Merz