Letztes Update:
20260304051415

Iran-Krieg macht Öl teurer - Wie der Preis berechnet wird

05:13
04.03.2026
Mit dem Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise für Rohöl auf dem Weltmarkt kräftig gestiegen. Das für den europäischen Markt wichtige Öl der Sorte Brent aus der Nordsee hat sich in den ersten beiden Handelstagen der Woche deutlich verteuert. Der Preis stieg von etwa 72 Dollar je Barrel (159 Liter) am vergangenen Freitag um etwa 17 Prozent auf mehr als 85 Dollar. Sollte der Krieg im Nahen Osten länger andauern, rechnen Experten mit einem weiteren Preisanstieg am Ölmarkt.

Olga Merz

USA: Iran hat mehr als 500 ballistische Raketen abgefeuert

04:54
04.03.2026
Der Iran hat nach Angaben des US-Militärs als Vergeltung für die israelisch-amerikanischen Angriffe mehr als 500 ballistische Raketen und mehr als 2.000 Drohnen abgefeuert. Das sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video. Er warf dem Iran vor, dabei wahllos Zivilisten anzugreifen.

«Wir sehen, dass die Fähigkeit des Irans abnimmt, uns und unsere Partner zu treffen, während unsere Kampfkraft hingegen zunimmt», betonte er.

Israels Militär ging zu Beginn des Kriegs am Samstag davon aus, dass der Iran über rund 2.500 ballistische Raketen verfügte. Neben den vom Iran abgefeuerten Raketen dürften bei Bombenangriffen der Israelis und des US-Militärs seither viele Raketen zerstört worden sein.

Olga Merz

USA: Fast 2.000 Ziele im Iran angegriffen

04:52
04.03.2026
Das US-Militär hat seit Beginn des Kriegs gegen den Iran nach eigenen Angaben dort fast 2.000 Ziele angegriffen. Innerhalb von weniger als 100 Stunden habe das Militär auch 17 iranische Kriegsschiffe zerstört, sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video. Unter den angegriffenen Zielen sei auch das einsatzfähigste iranische U-Boot gewesen. Es gehe darum, die gesamte iranische Marine zu versenken, bekräftigte er.

Nun gebe es kein einziges iranisches Schiff mehr im Persischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman, sagte Cooper. Seit Jahrzehnten schikaniere der Iran die internationale Schifffahrt. Die US-Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Im Iran gibt es neben den Kriegsschiffen des Militärs auch eine Flotte der Revolutionsgarden, die in der Vergangenheit zum Beispiel kleinere Schnellboote eingesetzt haben.

Cooper zufolge hat das US-Militär zudem iranische Luftabwehrsysteme beschädigt sowie Hunderte Abschussvorrichtungen für ballistische Raketen, Drohnen und auch Kommandozentren angegriffen.

Olga Merz