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Erstes Flugzeug von Dubai nach Frankfurt gelandet

12:58
03.03.2026
Ein erstes Flugzeug der emiratischen Airline Emirates aus Dubai ist nach den zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Krieges in Frankfurt am Main gelandet. Der Linienflug landete um kurz nach 13.30 Uhr, wie ein dpa-Fotograf beobachtete. Auch auf einer Anzeigetafel im Ankunftsbereich des Flughafens wurde die Landung angezeigt. Die Airline äußerte sich zunächst nicht dazu, wie viele Passagiere an Bord waren.

Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen derzeit noch Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest. 

Manuela Kanies

Boris Roessler/dpa Frankfurt/M.: Ein Airbus A-380 von Emirates landet nach seinem Flug aus Dubai auf dem Flughafen.

Grünen-Fraktionschefin fordert Rückholung aus Nahost

12:36
03.03.2026
Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann verlangt von der Bundesregierung einen entschlosseneren Einsatz zur Rückholung deutscher Staatsbürger aus Nahost. «Die Bundesregierung muss jetzt dafür Sorge tragen, dass die Zivilistinnen und Zivilisten, die in der Region festsitzen, weil es keine Möglichkeit für Flüge gibt, nach Deutschland kommen können», forderte Haßelmann zur Situation rund um den Iran-Krieg. «Wir haben hier eine Schutzverantwortung.»

Sie frage sich, ob die Bundesregierung ausreichend vorbereitet gewesen sei, sagte Haßelmann. Es müssten alle Hebel für eine Rückkehr in Bewegung gesetzt werden.

Das Auswärtige Amt bereitet derzeit die Rückholung von Kranken, Kindern und Schwangeren aus der Konfliktregion vor. Sie will dazu gecharterte Maschinen in die Hauptstädte Riad (Saudi-Arabien) und Maskat (Oman) schicken. Derzeit sitzen wegen des Krieges im Iran Zehntausende Reisende fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind allein rund 30.000 Kunden deutscher Veranstalter betroffen.

Manuela Kanies

Hisbollah: «Ära der Geduld» ist vorbei

12:31
03.03.2026
Die Hisbollah im Libanon hat Israel mit einem erneuten offenen Krieg gedroht. Die «Ära der Geduld ist vorbei», sagte der hochrangige Hisbollah-Funktionär Mahmud Komati in einer Mitteilung der Organisation. Lange Zeit habe sich die Hisbollah zurückgehalten. Doch der Staat sei nicht in der Lage, das Land vor den anhaltenden israelischen Angriffen zu schützen.

«Wir können die Tötung unserer Bürger und die Zerstörung unserer Häuser nicht länger dulden», sagte Komati. Wenn Israel eine Konfrontation suche, «dann soll es ein offener Krieg sein».

Die Hisbollah hatte in der Nacht zum Montag als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Daraufhin begann das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon anzugreifen, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut. Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah.

Manuela Kanies