Angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran zeigen sich Menschenrechtler zunehmend besorgt über das Schicksal der Häftlinge im Land. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo warnte vor schlechten Haftbedingungen, staatlichen Repressionen und Gefahren durch den Krieg.
In den ersten beiden Monaten des Jahres seien mindestens 141 Menschen im Iran hingerichtet worden, berichtete die Organisation. Die Gefahr sei groß, dass weitere Todesstrafen vollstreckt würden, insbesondere mit Blick auf die Repressionen gegen die jüngsten Massenproteste. Besonders schlecht sei die Lage im berüchtigten Ewin-Gefängnis in der Hauptstadt Teheran. Einige Familien hätten keinen Kontakt zu ihren Angehörigen, berichtete IHRNGO.