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Libanon: Dutzende Tote bei Israels Angriffen

06:37
02.03.2026
Bei den israelischen Angriffen im Libanon sind nach örtlichen Angaben bereits Dutzende Menschen getötet worden. Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Morgen mitteilte, kamen nach vorläufigen Angaben in den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut sowie im Süden des Landes mindestens 31 Menschen ums Leben. 149 weitere Menschen seien verletzt worden. Israels Militär begann am Morgen eine neue Angriffswelle. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee mit.

Laura Kurtz

Hussein Malla Rauch steigt auf von israelischen Luftangriffen auf Dahieh, einem südlichen Vorort von Beirut, Libanon.

Top-Vertreter des Irans: Wir verhandeln nicht mit den USA

06:33
02.03.2026
Einer der ranghöchsten Vertreter der iranischen Führung hat Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Teheran werde nicht mit Washington verhandeln, schrieb der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, auf der Plattform X. Er reagierte damit auf einen Medienbericht, wonach er sich über den Vermittler Oman trotz der laufenden Angriffe um neue Gespräche mit den USA bemüht haben soll. US-Präsident Donald Trump habe den Nahen Osten ins Chaos gestürzt, schrieb Laridschani weiter. Der Iran habe den Krieg nicht begonnen und werde sich weiter verteidigen.

Laridschani gilt nach der Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei als eine der Schlüsselfiguren im iranischen Machtgefüge. Das «Wall Street Journal» hatte berichtet, er habe sich mit Blick auf Teherans umstrittenes Atomprogramm an den bisherigen Vermittler Oman gewandt, um neue Gespräche mit den USA anzubahnen.

Trump hatte sich am Sonntag gegenüber dem Iran gesprächsbereit gezeigt. «Sie wollen reden, und ich habe zugesagt, also werde ich mit ihnen sprechen», zitierte ihn die Zeitschrift «The Atlantic» nach einem Telefoninterview. Dabei warf Trump den Iranern vor, zu lange gezögert zu haben. Er nannte keine Details zu möglichen Gesprächen.

Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den gemeinsamen Angriff auf das Land genannt. Teheran bestreitet den Vorwurf, mit seinem Programm Atomwaffen entwickeln zu wollen.

Laura Kurtz