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20260109071902
Florian Schwiegershausen
Florian Schwiegershausen Die Anzeigen am Bremer Hauptbahnhof zeigen die Verspätungen an.
Ich würde es nicht als ein Jahrhundert-Event einordnen. Das ist es auf gar keinen Fall. Es ist ein winterlicher Sturm und - wenn man das große Ganze betrachtet - nichts sonderlich Außergewöhnliches. DWD-Meteorologe David Menzel über die Auswirkungen des Sturmtiefs „Elli“ in Norddeutschland 06:46
09.01.2026

Sturmtief bringt viel Schnee und starken Wind

05:36
09.01.2026
Das Sturmtief «Elli» verschärft das Winterwetter in Niedersachsen und Bremen. Seit dem frühen Morgen gibt es an der Küste Windböen und stürmische Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 Kilometern pro Stunde, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Im Tagesverlauf werden an der Nordseeküste heftigere Sturmböen erwartet. Auf den Inseln bestehe die Gefahr einzelner orkanartiger Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 Kilometern pro Stunde, hieß es.

Auch im niedersächsischen Binnenland ist es seit der Nacht ungemütlicher und windiger geworden, auch dort kommt es zu stürmischen Böen. Vielerorts schneit es. Bis zur Nacht zum Samstag werden der Vorhersage zufolge im Norden und der Mitte Niedersachsens bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Im Harz werden stellenweise bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet. Wegen des kräftigen Windes warnt der Wetterdienst vor allem im Norden und der Mitte Niedersachsens vor starken Schneeverwehungen.

Manuela Kanies