Folgende Komponenten verhelfen zu einer authentischen Stimme:
- Entspannung: Wenn der Körper entspannt ist, das Zwerchfell gelockert, fühlt man sich gut und selbstsicherer. Dabei helfen Entspannungsübungen gut. Bei Jobs wie Moderation spielt auch eine Rolle, was man trägt: am besten ein bequemes Outfit. Wenn nichts zwickt oder drückt, wird man weniger abgelenkt.
- Indifferenzstimmlage: Umgangssprachlich ist das auch die „Wohlfühlstimmlage“. Wenn man mit dieser Stimme spricht, fühlt man sich automatisch authentischer – und man kann länger ohne Probleme wie Heiserkeit oder Anstrengung sprechen. „Ankommen bei deiner Stimme ist auch ein Ankommen bei dir“, sagt Walig.
- Erdung und Aufrichtung: „Man muss von der Fußsohle bis zur Krone möglichst viel Raum schaffen, damit die Stimme arbeiten kann“, erklärt die Stimmtrainerin. Dann fühlt man sich frei genug, die Stimme umfänglich einzusetzen und man hat eher das Gefühl: Mich haut nichts um.
- Gute Atemtechnik: Jeder Mensch bringt andere körperliche Voraussetzungen mit. Dementsprechend muss auch jeder für sich die richtige Atemtechnik finden. Hilfreich dabei: Viele Atemübungen und -techniken ausprobieren.
- Mindset: Um die eigene Stimme selbstsicher einsetzen zu können, müssen wir ihr und uns selbst vertrauen. Sätze wie „Ich kann mich auf meine Stimme verlassen“ können dabei unterstützen, die richtige Einstellung einzunehmen.
- Stimmhygiene: „Stimmnastik“ ist hier das Stichwort – mit Gymnastik bleibt die Stimme geschmeidig. Gurgeln ist zum Beispiel eine Übung, mit der man die Stimme morgens in Schwung bringen kann.