pub.tech als Tochterunternehmen von BR und SWR unterstützt die öffentlich-rechtlichen Wellen dabei, mit Podcasts jüngere Zielgruppen anzusprechen, indem die Münchner die Podcast-Nutzung tracken und die Daten aufdröseln. Vogt: “Ich kann meine Reichweite durch bessere Inhalte steigern.”
Welche Daten gibt es denn überhaupt?
Maike Vogt öffnet in der #LRFT25-Masterclass das pub.tech-Datenuniversum: Nutzerverhalten, Ort, Gerät und App, Zeit oder Inhalt.
Daraus lassen sich
- Reichweite und Wachstum (Unique Listener, Listener pro Episode, wiederkehrende Fans)
- Engagement (Abspielstarts, Hördauer, Skips, Abbruch-Rate,..)
- Nutzungstiefe (Downloads pro Show, Wiederkehr, ..)
Woher kommen die Daten und wie werden sie vergleichbar?
pub.tech-Manager Michael Gruschke demonstriert den Weg der Podcast-Auslieferung, bei dem ab dem Content Delivery Network (CDN) Daten abgegriffen werden können. Darüber liefert der Hoster den Podcast an die Plattformen aus. pub.tech hat nun für die ARD-Muttersender einen Podcast-Tracker entwickelt, der genau auf den CDN zugreift - die noch neutrale Stelle, bevor die Inhalte und Daten auf die verschiedensten Plattformen ausgeliefert werden mit verschiedensten Tracking-Mechanismen, das Ganze Datenschutz-konform.
Die Lehre: Man dürfe nicht alles quantitativ betrachten, sondern auch qualitativ agieren. So könne hinter eine:m Hörer:in eine ganze Familie stecken, die den Podcast abrufen, so Gruschke. Der Tipp der pub.tech-Manager: Die Daten regelmäßig checken und so das Angebot kontinuierlich anpassen. Und dabei gelassen bleiben!