Letztes Update:
20250625171437
Podcast braucht Zeit, um zu wachsen, Fehler zu machen und die Community aufzubauen. Ich weiß nicht, ob das bei den Radiosendern immer gegeben ist. Daniela Jakab, Lage der Nation 16:34
25.06.2025

Welche Innovationen unterstützen wirklich im Radio-Alltag?

16:06
25.06.2025
Drei Speaker:innen stellen bei diesem Panel der #LRFT25 ihre Entwicklungen vor.

Den Anfang macht Helmut Plarre von RADIOPLANUNG, der seine cloudbasierte Komplettlösung für Radiostationen präsentiert. „KI für Radio muss nicht beeindrucken sondern entlasten und inspirieren”, so sein Credo. Sein KI-Tool bündelt Senderworkflows in einem Tool und spart damit Kosten sowie Zeit, hilft gegen Personalmangel und Plattformvielfalt.
Die enthandenen KI-Funktionen:
  • Brand Voice (Verwaltung senderspezifischer Sprachstile und Tonalitäten)
  • KI-Chat (Direkte Kommunikation mit KI-Assistenten im System)
  • Ergebnisarchiv (zentrale Sammlung aller KI-generierten Inhalte)
  • Vorlagen (individuelle Promptsammlung)
Die Anwendungsfälle des Tools: News-Erstellungen, Zusammenfassungen, Online-Inhalte auf Knopfdruck und Transkriptionen

Jim Sengl vom neuen KI-Kompetenzzentrum Medien (KI.M) stellt in seiner Keynote die vielleicht spannendste Säule des KIM-Projekts vor: das Reallabor. Das KI.M, das sich als Unterstützer an bayerische Medienunternehmen richtet und bei KI-Projekten hilft, hat einen eigenen leistungsstarken Videochip und kann zukünftig Projekte on-premise umsetzen. Gerade im Hinblick auf Datenschutz und -Hoheit ein relevantes Thema. Einen ersten Prototyp in Form eines selbst entwickelten Radio ChatBot zeigt er dem #LRFT25-Publikum.
Neu daran: Im Vergleich zu bestehenden Chatbots enthält Sengls Prototyp zwei Innovationen: Der KI.M-Chatbot integriert das Live-Programm und beantwortet auch Rückfragen zum aktuellen On-Air-Programm. Vielleicht noch wichtiger, meint Sengl, ist die Reduzierung von Brand Risks solcher Chatbots. Vielmehr werden vom eigenen Chatbot Fragen abmoderiert, die gegen Richtlinien sprechen, und es wird an die Redaktion verwiesen.

Giulia Cresta hat ein besonderes Projekt dabei: Die Zentralisierung der Programmplanung für zwölf Sender bei CH Media, die sie als Leitung des Teams im Alter zwischen 25 und 56 Jahren betreut. Die neue Schnittstelle soll regionale Teams entlasten, Doppelungen und Mehraufwand reduzieren und verbesserte interne Kommunikation sowie die Positionierung stärken. „Es geht darum, gut zu koordinieren, damit die Sender wieder ihrer Kernaufgaben nachgehen können. Mehr Wirkung mit weniger Aufwand.”
Ergebnisse hat Cresta mit dabei:
  • mehr Anmeldungen bei Major-Promotionen
  • mehr Social-Media-Reichweite und Engagement
  • mehr Newsletter-Anmeldungen
  • mehr Standing und Wertschätzung

Nina Labaute

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