Damit befassen sich im ersten Panel in Raum München 2 Robert Förster (Radiozeit), Jan Lohrengel (HASTINGS Audio Network) und Johannes Ott (Radio Gong 2000), moderiert von Lena Herrmann.
Ziel von Radiozeit ist eine datenbasierte, dynamische Werbeplatzierung im Radio, die künftig auch auf andere digitale Inhalte (z. B. Videos, Social Media) ausgeweitet werden soll. Dafür analysiert das Startup mit KI Content-Bestandteilen und/oder Werbespots in Audiostreams und Podcasts bei Konkurrenzsendern und kann Kunden Infos zu Ausspielungen, Pricing und Umsatz der Werbetreibenden geben
Für Jan Lohrengel vom HASTINGS Audio Network ist klar: Eine KI, die so gut klingt wie ein echter Mensch, hat keinen Mehrwert, denn echte Menschen gibt es ja sowieso schon. Es kommt auf die Kreativität an, denn gewisse Dinge kann man nicht prompten. Aber wo sind KI Stimmen eine echte Bereicherung, wenn sie maximal so gut sein können wie ein echter Mensch? Für Lohrengel könnte ein guter Case z. B. Länderadaptionen, also die Übersetzung von Spots in andere Sprachen, sein.
In Zusammenarbeit mit der niederländischen Technologie-Firma Masslytics und dem Haferbrei-Start-up 3Bears wurde in Echtzeit überprüft, welche Wirkung unterschiedliche Formen der Spot-Ausspielung entfalten. Für Johannes Ott, Senderchef bei Gong 96.3, zeigt sich darin endlich ein praktikabler Ansatz, um mehr Digitalunternehmen und Start-ups für klassische Radiowerbung zu gewinnen.Denn dadurch wird schwarz auf weiß belegbar: Radio wirkt!