Martin Schulz betont, dass die erfolgreiche internationale Politik des 20. Jahrhunderts auf den Prinzipien von Egon Bahr basierte: Anerkennung der Realität, Gewaltverzicht und friedliche Koexistenz. In einer Welt, in der Großmachtträume zunehmend mit Gewalt durchgesetzt werden, sieht er genau hierin das zentrale Rezept für die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Entscheidend sei es, die Realität anzuerkennen, auch wenn andere Meinungen nicht geteilt werden, und darauf aufbauend einen Dialog zu führen. -fw
Felix Winnands