Letztes Update:
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Lindner verliert in seinem Wahlkreis gegen Caroline Bosbach

21:00
23.02.2025
Caroline Bosbach hat im Bundestagswahlkreis Rhein-Berg das beste Ergebnis errungen. Die Tochter des langjährigen CDU-Bundespolitikers Wolfgang Bosbach erhielt nach vorläufigem Ergebnis 42,2 Prozent der Erststimmen. Die 35-Jährige setzte sich unter anderem gegen FDP-Parteichef Christian Lindner durch, der auf 4,9 Prozent kam.

Ob Bosbach tatsächlich in den Bundestag einzieht, hängt nach dem neuen Wahlrecht von den Zweitstimmen ihrer Partei ab und entscheidet sich daher erst mit dem am Abend noch ausstehenden vorläufigen Endergebnis.

Der Wahlkreis vor den Toren Kölns ist seit jeher eine CDU-Hochburg. Wolfgang Bosbach saß von 1994 bis 2017 immer über das Direktmandat im Bundestag. Auch danach ging der Wahlkreis an den CDU-Kandidaten. Nun will Tochter Caroline in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Die 35-Jährige war 2022 in der RTL-Show „Let's Dance“ zu sehen.

Bastian Angenendt

Vizekanzler Habeck verliert Wahlkreis gegen CDU-Kandidatin

20:48
23.02.2025
Grünen-Spitzenkandidat Robert Habeck hat seinen Wahlkreis Flensburg-Schleswig bei der Bundestagswahl nach Auszählung von 305 der 312 Wahlbezirke nicht verteidigen können. „Auch wenn es diesmal nicht zum erneuten Direktmandat gereicht hat, danke ich allen Wählerinnen und Wählern herzlich für das Vertrauen“, erklärte Vizekanzler Habeck am Abend. „Petra Nicolaisen gratuliere ich herzlich zu ihrem Wahlerfolg.“

Nach ausgezählten 305 Wahlbezirken im Wahlkreis Flensburg-Schleswig lag CDU-Kandidatin Nicolaisen nach Angaben des Landeswahlleiters bei 26,5 Prozent der Erststimmen. Habeck lag bei 22,6 Prozent. Gegen Nicolaisen hatte sich Habeck 2021 noch durchgesetzt und erstmals in Schleswig-Holstein für seine Partei ein Direktmandat gewonnen.

Ob Nicolaisen allerdings tatsächlich ins Parlament einzieht, hängt nach dem erstmals angewendeten neuen Wahlrecht von den Zweitstimmen seiner Partei ab und entscheidet sich daher erst mit dem am Abend noch ausstehenden vorläufigen Endergebnis.

Bastian Angenendt

Merz will neue Regierung bis Ostern bilden

20:27
23.02.2025
Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz will bis Ostern eine neue Bundesregierung bilden. Das kündigte er am Abend in der „Berliner Runde“ von ARD und ZDF an. „Wir haben jetzt noch knapp acht Wochen bis Ostern, und ich finde, das sollte eine Zeit sein, die ausreicht, maximal ausreicht, um eine Regierung in Deutschland zu bilden.“

Deutschland wäre dann bereits fast ein halbes Jahr ohne eine Regierung mit Parlamentsmehrheit, sagte Merz mit Blick auf das Ampel-Aus im November. „Das ist eine Hängepartie, aus der müssen wir raus und mein Wunsch wäre, dass uns das schnell gelingt.“ Merz sagte, falls die Union nur mit einem Partner verhandeln könne, dann werde es leichter. „Wenn wir zwei brauchen, wird es schwieriger, aber selbst dann wird es gelingen.“

Bastian Angenendt