Enttäuscht zeigt sich der hochfränkische SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Nürnberger, der laut vorläufigem Endergebnis in seinem Wahlkreis bei den Erststimmen auf knapp 18 Prozent kommt. „Es hat nicht gelangt für den erneuten Einzug in den Bundestag. Das macht mich traurig.“ Ihm selbst könne man angesichts seines Ergebnisses keinen Vorwurf machen, sagt er. Nürnberger schnitt besser ab als seine Partei auf Bundes- beziehungsweise Landesebene, allerdings stand er auf der SPD-Landesliste nur auf Rang 19.
Zum schwachen Abschneiden seiner Partei sagt er, die SPD sei offenbar mit ihren Themen nicht zu den Menschen durchgedrungen. Das Thema Migration habe vieles überlagert. Der starke Zuwachs für die rechtsextreme AfD bereite ihm große Sorgen.
Matthias Will