Letztes Update:
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08:40
13.10.2026
Liah Maser vom Delmenhorster TV ist etwas Historisches gelungen. Erstmals ging der Titel der Deutschen Breitensportsiegerin an eine Rollkunstläuferin des DTV.

Vom 8. bis 11. Oktober fand der diesjährige Deutsche Breitensportpokal in Eppingen statt. Dort messen sich die besten Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland in ihrer jeweiligen Leistungsklasse des Breitensports.

Die Qualifikation für den Wettbewerb erfolgte über den Norddeutschen Breitensportpokal. In Haldensleben im Juli überzeugten zwei Läuferinnen des Delmenhorster TV und qualifizierten sich so für das große Finale.

Liah Maser und Mia Krause vertraten den Niedersächsischen Rollsport- und Inlineverband auf nationaler Ebene. Nach intensiver Vorbereitung über mehrere Wochen reisten die beiden vergangenes Wochenende nach Eppingen.

Mia Krause zeigte bei den Freiläufer Mädchen Gruppe 2 eine sehr gute Kür und erreichte in einem leistungsstarken Teilnehmerinnenfeld den vierten Platz. Mit dieser beeindruckenden Leistung verfehlte sie das Podium nur knapp.

In der nächsthöheren Leistungsklasse überzeugte Liah Maser mit einer ausdrucksstarken und fehlerfreien Kür. Ihr Einsatz wurde mit Gold belohnt: Sie sicherte sich den ersten Platz und darf sich Deutsche Breitensportsiegerin nennen.

"Wir sind super stolz auf unsere beiden Läuferinnen. Beide haben so hart für diesen Erfolg gearbeitet", freuten sich die Trainerinnen Talina Timmer und Marie Hülsemeyer über die Leistungen ihrer Schützlinge.

Michael Kerzel

U19 des JFV Delmenhorst zieht ins Viertelfinale ein

08:39
13.10.2026
Die U19 des JFV Delmenhorst hat innerhalb von acht Tagen zweimal gegen den FC Rastede gespielt: Nachdem sich die Fußballer von der Delme in der Landesliga mit 8:0 durchgesetzt hatten, folgte in der dritten Runde des Bezirkspokals Weser-Ems nun sogar ein 10:0 (6:0)-Erfolg. Die Truppe von Trainer Florian Urbainski steht damit im Viertelfinale. "Wenn wir heute über etwas Negatives sprechen wollen, dann vielleicht, dass das Ergebnis am Ende aufgrund hochkarätiger Chancen nicht höher ausgefallen ist", meinte der Trainer.

Die Delmenhorster sorgten bereits früh für klare Verhältnisse: Amel Hotic erzielte das 1:0 (2.), zudem unterlief Dustin Rüscher nur eine Zeigerumdrehung später ein Eigentor zum 0:2 aus Rasteder Sicht. Keine zehn Minuten waren absolviert, da stand es durch ein Tor von Philip Göbel bereits 3:0 (10.). "Wir sind insgesamt super ins Spiel reingekommen und haben unsere Angriffe zielstrebig und mit Tempo durchgespielt. Gegen den Ball haben unsere Jungs druckvoll gejagt und gleichzeitig eine gute Restverteidigung gestellt", berichtete Urbainski.

Die JFV-Talente ließen nicht nach und schraubten das Ergebnis durch Treffer von Nick Heller (15.), Dennis Harkovski (36.) und Matteo Kobiella (41.) zur Pause bereits auf 6:0. Nach dem Seitenwechsel war es wieder Hotic, der eröffnete – 7:0 (49.). Harkovski und Murad Khalaf Murad stellten auf 9:0 (69./72.). Den Schlusspunkt setzte Hotic mit einem verwandelten Elfmeter zum 10:0 (84.).

Einen Wermutstropfen gab es: In der 75. Minute sah U17-Torhüter-Aushilfe Luke Pieles die Rote Karte. Der Unparteiische hatte ein absichtliches Handspiel außerhalb des Strafraums wahrgenommen. "Eine richtig bittere rote Karte. Kein Vorwurf an den Jungen. Aus unserer Sicht hat es sich um einen klaren Kopfball und nicht um ein Handspiel gehandelt. Der Schiedsrichter hat es aber leider anders wahrgenommen und entsprechend entschieden", ordnete Florian Urbainski ein.

Der Coach lobte die Mannschaft nach dem Viertelfinaleinzug: "Besonders hervorzuheben ist, dass das Teamgefüge aktuell stimmt. Für den Erfolg der Mannschaft wird lieber vor dem Tor sicher quergelegt, anstatt aus schwieriger Lage egoistisch abzuschließen."

Ein Sonderlob erhielt Pieles trotz Platzverweises: "Dankenswerterweise konnte uns die U17 auf der Torhüterposition personell aushelfen. Luke hat sich super eingefügt, agierte sehr selbstbewusst, lautstark und technisch mit dem Ball sicher. Man hatte das Gefühl, als wäre er schon immer in unserem Team."

Michael Kerzel