Nach dem Oberliga-Abstieg mit nur zwei Punkten aus 22 Spielen soll es für die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg eine Etage tiefer möglichst wieder besser laufen. Der Saisonstart ging jedoch daneben: Der Oberliga-Absteiger bezog beim Aufsteiger TSV Wietzendorf mit 28:41 (13:20) eine deutliche Klatsche. „Wietzendorf war klar besser, das müssen wir neidlos anerkennen. Wir spielten bei weitem nicht auf dem Level, auf dem wir spielen können. Vor allem unsere Abwehr war nicht aggressiv genug“, resümierte HSG-Coach Mirko Menkens.
Bereits nach 30 Minuten lagen die Huderinnen mit sieben Treffern im Rückstand. Tor um Tor bauten die Gastgeberinnen aus der Lüneburger Heide in der zweiten Hälfte ihren Vorsprung aus. Die Gäste hatten dem Wietzendorfer Angriffswirbel fast nichts entgegenzusetzen. Malin Blankemeyer war mit 14 Treffern die beste Huder Werferin, konnte das Debakel aber auch nicht verhindern.
Am kommenden Sonntag trifft die HSG in Hude auf die HSG Unterweser, die ihr erstes Spiel gegen den TuS Jahn Hollenstedt II souverän mit 33:21 gewann.
TSV Wietzendorf – HSG Hude/Falkenburg 28:41 (13:20)
Hude: Rabenberg – Blankemeyer (14/2), Hannig (3), Schievelbein, Gröning (1), Asseln (1), Schmidt-Menkens (1), Harloff (2), Stratmann (1), Seidel (2), Bocklage (2), Gronewold (1)
Siebenmeter: TSV 5/4, HSG 2/2
Zeitstrafen: TSV 3, HSG 2