Letztes Update:
20260730141215

Christian Hahlbohm gewinnt Delmenhorster 9-Ball-Open

05:30
29.07.2026
Dass der Sieger bei den Delmenhorster 9-Ball-Open erst nach Mitternacht gekürt wird, hat Tradition. Dieses Mal war es 1.30 Uhr in der Nacht auf Montag, als Christian Hahlbohm jubeln durfte. Der Hannoveraner hatte das Billard-Turnier im Hardball-Café schon mehrfach gewonnen und setzte sich dieses Mal im Finale mit 5:1 gegen Nils Schumacher durch, der das Endspiel etwas überraschend erreicht hatte. Das eingenommene Startgeld wurde in Form von Platzierungsprämien wieder an die Teilnehmer ausgeschüttet, der Sieger erhielt 448 Euro.

Am Ende lagen rund 14 Stunden Billard hinter den beiden Erstplatzierten. Nachdem in der Woche vor dem Turnier zunächst noch zwei Plätze frei gewesen waren, kamen letztlich die gewünschten 64 Teilnehmer zusammen. "Es gab zwar zwei kurzfristige Absagen, die wurden aber dank einer gut bestückten Nachrückerliste fix ersetzt", berichtet Sascha Gellner, der die 9-Ball-Open zusammen mit Sven Blank und Stephan von Salzen organisierte.

Mit leichter Verspätung ging es am Sonntag gegen 11.20 Uhr an den insgesamt elf Pool-Tischen los. Der Vorjahressieger Patrick Schmidt schaffte es nach der rund elfeinhalbstündigen Vorrunde als Zweiter seiner Gruppe erneut in die K.o.-Phase. Im Achtelfinale musste er sich dann allerdings dem späteren Finalisten Schumacher mit 2:4 geschlagen geben.

In der K.o.-Runde standen weitere bekannte Namen der norddeutschen Billardszene wie John Blacklaw, Nils Johanning, Christian Sambulski oder Lokalmatador Jürgen Heinken. Der Mitfavorit Blacklaw musste sich Sambulski im Achtelfinale knapp beugen, während Johanning in einem engen Duell gegen Matthias Günnel unterlag. Heinken verlor gegen Andreas Neeland unglücklich mit 3:4 und landete somit als bester Delmenhorster auf einem geteilten zehnten Platz.

Daneben waren auch die Lokalmatadoren Heinrich Wicher (Platz 22) und Jörg Wülbeck (geteilter Platz 63) dabei. Damen spielten bei den 9-Ball-Open dieses Mal eher wenige mit. Drei Delmenhorsterinnen fanden sich in der Platzierungsliste: Claudia Bornholdt (geteilter Platz 30), Manuela Wengler (geteilter Platz 41) und Svenja Sick (geteilter Platz 58).

Christoph Bähr

RuFV Holle-Wüsting beim Oldenburger Landesturnier zur besten Vereinsmannschaft gekürt

04:29
29.07.2026
Als beim 77. Oldenburger Landesturnier in Rastede am letzten Tag die besten Vereinsmannschaften gekürt wurden, war der Jubel bei den Reiterinnen des RuFV Holle-Wüsting riesengroß. Das Team von Mannschaftsführerin Amelie von Maydell setzte sich in der Wertung der Oldenburger Landesmeisterschaft vor dem Stedinger RuFV Sturmvogel Berne und dem Ammerländer RC II durch. Zur siegreichen Equipe gehörten Lena Witte mit Diacontrixi, Frauke Genze mit Greta, Mascha Gallo mit Wolke S und Bianca Stolle mit Fürst Fillino.

Die Landesmeisterschaften sind eine zentrale Säule des Programms im Rasteder Schlosspark, denn sie bringen die Reitvereine der Region zusammen. Der RuFV Holle-Wüsting durfte sich dabei noch über einen weiteren Erfolg freuen: Janina Coldewey belegte mit San Tiffano in der Dressur der Senioren den zweiten Platz hinter Frida Sanktjohanser mit Mad Max WE (RuFV Löningen-Böen-Bunnen).

Den Großen Preis der Öffentliche Versicherungen Oldenburg, der traditionell den Turnierabschluss bildete, gewann Hendrik Sosath aus Lemwerder auf seinem Oldenburger Hengst Casino Grande. Zuvor hatten die Vierspänner das Geschehen auf dem Hauptplatz dominiert. Im Nationenpreis CAIO landete Belgien vor Australien und den Niederlanden. Deutschland wurde Vierter. Der Sieg in der Einzelwertung ging ebenfalls nach Belgien an den Weltcupsieger Dries Degrieck.

Nach der fünftägigen Veranstaltung zeigten sich die Veranstalter vom Renn- und Reitverein Rastede sehr zufrieden. Rund 18.000 Zuschauer seien insgesamt in den Schlosspark gepilgert. Der Schauabend am Samstag mit Drohnenshow, Hindernisfahrsport, Laufenten, Hütehunden und Reitbiathlon sei ein echter Höhepunkt gewesen und habe allein 7000 Besucher angezogen. Um das alles zu organisieren, packten rund 200 ehrenamtliche Helfer mit an. Die Reitpferde- und Dressurpferdechampionate waren dieses Mal offen für Pferde aus allen Zuchtverbänden. Das kam laut Organisationsteam gut an. Die Oldenburger Zuchtverbände hatten sich aus Rastede zurückgezogen und halten ihre Championate nun beim RV Höven ab.

Christoph Bähr