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Radsportler des RV Urania Delmenhorst mit guten Platzierungen bei Tour d'Energie

08:27
06.05.2026
Bei strahlendem Frühlingswetter gingen jüngst Christian Oltsch und Peter Abel sowie dessen Sohn Max bei der 20. Auflage der Tour d’Energie in Göttingen für den RV Urania Delmenhorst an den Start. Rund 5500 Teilnehmer waren auf den beiden Strecken über 45 und 101 Kilometer dabei. Die Delmenhorster gingen als Neulinge mit erschwerten Bedingungen in das Jedermann-Rennen, da sie aus den hinteren Startblöcken losfahren mussten. Trotzdem warteten sie am Ende mit beachtlichen Platzierungen auf.

Die Delmestädter nahmen es über die 101 Kilometer mit rund 3300 Gegnern auf. Höhepunkt war die Bewältigung des 2,1 Kilometer langen Anstiegs zum Hohen Hagen mit einer maximalen Steigung von zehn Prozent inklusive eigener Bergwertung. Max Abel erreichte die Bergspitze nach 8:05 Minuten (Platz 334), Oltsch benötigte 8:50 Minuten (Platz 633), während Peter Abel die Bergwertung in 9:59 Minuten (Platz 1174) abschloss.

Danach bewältigten die Fahrer eine rasante Abfahrt mit Spitzengeschwindigkeiten über 70 Stundenkilometer. Am Ende hatten alle drei Uraniafahrer einen Durchschnitt über 36 km/h auf dem Tacho. Max Abel kam auf Rang 640 mit einer Zeit von 2:41:00 Stunden ins Ziel und wurde damit Zehnter in seiner Altersklasse. Oltsch kam nahezu zeitgleich drei Sekunden später an und wurde 650. beziehungsweise 70. in seiner Altersklasse. Peter Abel beendete das Rennen als 816. in 2:44:10 Stunden und sicherte sich den 94. Platz in seiner Altersklasse.

"Die Tour d’Energie ist ein echtes Highlight – die Strecke ist anspruchsvoll und die Atmosphäre unter den Teilnehmern ist einfach großartig", resümierte Oltsch nach dem Rennen. Max Abel ergänzte: "Der Berg war hart, aber die Zeit hat gestimmt." Peter, der als Letzter des Trios ins Ziel kam, zeigte sich zufrieden: "Hauptsache, wir sind alle gesund angekommen und hatten Spaß."

Wie Urania-Sprecher Christian Evers berichtete, gab es bei dem Rennen einen tragischen Zwischenfall: Ein Radsportler starb bei der Tour. "Diese schreckliche Nachricht erreichte uns erst später. Wir sind tief getroffen und geschockt. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen", sagte er.

Michael Kerzel