Delmenhorst. Am letzten Spieltag der Tennisoberliga kamen die Herren 40 des Delmenhorster TC in der Heimpartie gegen den Tabellenletzten TV Jahn Wolfsburg nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus. Ein zweifellos überraschenden Punktverlust, der den Verlust der Vizemeisterschaft beinhaltet.
Dennoch ist man im Lager der Delmenhorster überaus zufrieden mit der Saison. „Als Klassenneuling haben wir eine tolle Saison gespielt. Kurzfristig standen wir sogar vor dem Titelgewinn und dem damit verbundene Aufstieg in die Nordliga. Doch mit unserem kleinen Kader hätten wir auf dieser hohen Ebene keine Chance gehabt“, sagte der Delmenhorster Mannschaftsführer Carsten Glander. Eine durchaus realistische Aussage, denn wie bereits bei der deutlichen Niederlage im Spitzenspiel gegen den neuen Titelträger VfL Löningen war auch im Spiel gegen die Wolfsburger das Verletzungspech ausschlaggebend.
So musste Torsten Spille bereits im ersten Satz des Eröffnungseinzel nach dem 3:6 gegen Christoph Münster passen und fand im Doppel an der Seite von Timo Stalljann nur sporadisch zu seinem wahren Leistungsvermögen. Diese Partie ging knapp mit 6:4, 3:6, 5:10, nach einer 4:1-Führung im Match-Tiebreak, gegen Florian Pilz/Christoph Münster verloren.
Eine weitere knappe Niederlage kassierte Steve Oestmann, der gegen Jan Schröder zwar gut aus den Startlöchern kam, sein anfangs gebotenes spielerisches Niveau aber nicht halten konnte und mit 6:1, 4:6, 6:10 unterlag. Erfolgreichster Akteur der Gastgeber war Carsten Glander, der nicht nur das Spitzeneinzel souverän mit 6:4, 6:3 gegen den mit einer wesentlich besseren Leistungsklasse ausgerüsteten Florian Pilz gewann, sondern zudem mit seinem Partner Benjamin Stahl im Doppel mit 7:5, 6:3 triumphierte.
Den dritten Zähler auf der Habenseite der Gastgeber erkämpfte Timo Stalljann. Er fuhr einen lockeren 6:2, 6:1-Einzelerfolg gegen den an Position drei der Gäste gestarteten Spanier Javier Perez-Aquilera ein.
Oberliga Herren 40
Delmenhorster TC – TV Jahn Wolfsburg 3:3: Glander – Pilz 6:4, 6:3; Spille – Münster 3:6 Aufgabe; Stalljann – Perez-Aquilera 6:2, 6:1; Oestmann – Schröder 6:1, 4:6, 6:10; Spille/Stalljann – Pilz/Münster 6:4, 3:6, 5:10; Glander/Stahl – Perez-Aquilera/Schröder 7:5, 6:3