Im dänischen Sonderburg hat jetzt der Alsia-Cup im Ringen stattgefunden. Mit dabei waren auch Aktive des TSV Achim. Sechs Ringer fuhren hierfür in das deutsche Nachbarland. Sie durften gut gelaunt die Heimreise antreten, denn die Achimer nahmen vier Medaillen aus Dänemark mit nach Hause.
Unter anderem startete Jamie Renning in der 41-Kilogramm-Gewichtsklasse. In seinem ersten Kampf war er körperlich unterlegen und musste sich daher geschlagen geben. Im zweiten Kampf lief es dafür umso besser. Jamie Renning zeigte sich willensstärker und gewann den Kampf durch einen Schultersieg. Besonders bitter war jedoch, dass sich der Achimer Ringer hier verletzte und daher im dritten Kampf nach zwei Minuten aufgeben musste. Daher reichte es für den fünften Platz von insgesamt neun Teilnehmern. Zu der Achimer Delegation zählte auch Afanasiy Kuzmenko. In seinem ersten Kampf verlor er nach Punkten. Dafür setzte er sich in seinem zweiten Kampf mit einem Schultersieg durch. Den dritten Kampf verlor Afanasiy Kuzmenko dann wieder. Dennoch reichte es für einen dritten Platz.
Isabelle Gape holte in der 30-Kilogramm-Gewichtsklasse die nächste Medaille für den TSV Achim. Sie hatte eine Gegnerin, gegen die sie ihre Erfahrung voll ausspielte. In beiden Kämpfen setzte sie sich durch und holte die Goldmedaille. Auch in einem Freundschaftskampf war sie nicht zu bezwingen. Jano Schnakenberg startete in der 26-Kilogramm-Gewichtsklasse. Sein hartes Training machte sich bezahlt, denn er gewann seine drei Kämpfe und ließ seinen Gegnern keine Chance. Das machte einen weiteren ersten Platz für den TSV Achim.
Vater Jan-Niclas Schnakenberg versuchte es seinem Sohn in der 87-Kilogramm-Gewichtsklasse gleich zu machen. Doch im ersten Kampf setzte es direkt eine Niederlage. Im zweiten Kampf setzte er sich durch. Das kleine Finale um Platz drei verlor der Achimer, wodurch er den vierten Platz von insgesamt neun Teilnehmern belegte. Eine weitere Goldmedaille gewann Achims Trainer Benedikt Mero in der 97-Kilogramm-Gewichtsklasse kampflos.
Maurice Reding