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Fußball-Bezirksliga: TSV Dörverden ist nach der Pause chancenlos

16:32
27.09.2026
Nach einer engagierten ersten Halbzeit verlor der Fußball-Bezirksligist TSV Dörverden bei der SG Unterstedt mit 2:5 (2:2). Zwar hat das Spiel für den Aufsteiger gut angefangen – Bastian Deke wurde vom SG-Torhüter rotwürdig gefoult (5.) –, geriet in Überzahl trotzdem in Rückstand (10.). Maximilian Schulwitz traf für Unterstedt.

Im Anschluss hatte Dörverden laut Trainer Nils Pohlner die beste Phase. Nach einer Einzelaktion erzielte Julien Rutault den Ausgleich (12.). Nur kurz darauf verwandelte Lasse Feldhaus eine Ecke direkt in das Tor der Gastgeber und markierte so das 2:1 für den TSV (20.). "Danach hatte Unterstedt mehr Ballbesitz", erklärte Pohlner den Spielverlauf. Simon Maruhn traf noch vor der Pause zum 2:2 für die SG (35.). "Da haben wir gepennt", gab der Trainer zu. Zudem ärgerte sich Pohlner, dass Rutault nur den Pfosten traf, und ein Schuss von Benedikt Hansemann auf der Linie geklärt wurde.

"In der zweiten Halbzeit war unser Stecker gezogen", analysierte Pohlner. Die SG Unterstedt kam dadurch zu Chancen und traf durch Wladislaw Maier (50.), Simon Maruhn (53.) und Schulwitz zum Endstand (63.). Dörverden bleibt damit auf einem direkten Abstiegsplatz.

Moritz Praß

Fußball-Bezirksliga: FC Verden 04 II ringt FC Wörpetal nieder

16:31
27.09.2026
"Nach der ersten Halbzeit dachte ich, es wird ein ruhiger Nachmittag", gab Jan Twietmeyer, Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Verden 04 II, zu. In der zweiten Halbzeit ließ seine Mannschaft allerdings nach und mühte sich am Ende zu einem 2:1 (2:1)-Heimsieg gegen den FC Wörpetal.

Grund für Twietmeyers Annahme war, dass FCV-Stürmer Lasse Metzing bereits nach wenigen Minuten die Führung für die Oberliga-Reserve erzielte (2.). "Das bringt dann natürlich Selbstvertrauen", wusste der Trainer nach dem Spiel. Nach 20 gespielten Minuten verdoppelte Metzing die Führung sogar noch für die jungen Reiterstädter.

Auch im Anschluss notierte Twietmeyer "viele gute Aktionen", die sich sein Team herausspielte. So freute er sich über ein gutes Passspiel und eine gute Mischung aus kurzen und langen Bällen im Spielaufbau. Darüber hinaus seien auch das Positionsspiel und die Laufbereitschaft seiner Mannschaft gut gewesen.

All das sei in der zweiten Halbzeit "abhandengekommen". Schon kurz vor der Pause kam Jonas Marherr für den FCW zum Anschluss (42.). Danach war es ein zerfahrenes Spiel, der FCV behielt die drei Punkte am Ende aber am Hubertushain.

Moritz Praß

Handball-Oberliga Frauen: Schwache Trefferquote beschert dem TV Oyten II die nächste Schlappe

07:10
27.09.2026
Weitere Niederlage für die Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten II: Beim MTV Eyendorf kassierte das Team von Trainer Sebastian Kohls mit dem 18:22 (6:12) bereits die dritte Pleite im dritten Spiel. Ohne Punkte auf der Habenseite rangiert der Vorjahresvierte damit am Tabellenende – und am kommenden Sonntag wartet mit Spitzenreiter TV Cloppenburg die nächste große Herausforderung auf die Zweitvertretung der "Vampires".

"Hinten machen wir es eigentlich über die komplette Distanz gut. Aber vorne ist es zwischendurch immer wieder Käse. Wir agieren zu unkonzentriert und geraten aufgrund unserer schlechten Quote im Abschluss deutlich in Rückstand", haderte Kohls. Bis zum 5:5 (18.) durch Kim Abeck war noch alles im Lot für den TV Oyten II. Kim Laura Schmelz hatte die Blau-Roten zuvor beim 4:3 (14.) letztmals in Führung gebracht. Doch in den letzten zehn Minuten vor der Pause musste die Kohls-Sieben abreißen lassen. Mit einem 6:12-Rückstand ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste im Angriff deutlich verbessert. Beim 13:9 (36.) durch Sinah Rathmann war der Rückstand auf vier Tore geschrumpft. Doch näher ließen die Gastgeberinnen die Kohls-Sieben nicht mehr herankommen. Zweimal Marie Schote sowie Jahne Wendt trafen in der Schlussphase zum Endstand.

"Wir sind eigentlich zunächst gut drin. Am Ende sind wir aber durch die vielen Ausfälle einfach auch arg gebeutelt", stellte Kohls fest. Lediglich elf Spielerinnen, darunter mit Lea Kruse und Emma Meyer zwei A-Jugendliche, standen dem Trainer zur Verfügung. Als einzige Torhüterin war Manuela Kirst mitgefahren. Kohls: "In der Abwehr machen alle einen ordentlichen Job, die Quote bleibt das Manko."

Jürgen Prütt