Für die Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten geht es an diesem Wochenende mit einem Auswärtsspiel in Eyendorf weiter. Reisen muss auch die SG Achim/Baden II in der Verbandsliga der Männer. Achims Ligakonkurrent TSV Daverden freut sich hingegen auf ein Heimspiel.
Oberliga Nord Frauen: Der
TV Oyten II gehört zu den drei Teams, die bis dato noch keine Pluspunkte gesammelt haben. Allerdings hatte die Mannschaft von Trainer Sebastian Kohls auch ein knackiges Auftaktprogramm. Am Sonnabend (18.15 Uhr) wartet im zweiten Auswärtsspiel in Folge mit dem MTV Eyendorf erneut eine hohe Hürde.
"Eyendorf hat mit Annika und Jana Fröhlich einen wurfstarken Rückraum, ist zudem auf Linksaußen stark besetzt und kommt über den Kreis", fährt Kohls mit Respekt in die Lüneburger Heide. Bei seiner Sieben hat er vor allem die fehlende Konstanz als Hauptmanko ausgemacht. "Wir haben immer wieder gute Phasen, halten das Niveau aber nicht über 60 Minuten."
Beim Tabellenachten der Vorsaison müssen die Gäste auf Torhüterin Carlotta Hohaus und Youngster Mia Pape verzichten. Dafür könnten Jahne Wendt, Mareen Wittrock und Dietke Gronewold ihr Saisondebüt geben.
Verbandsliga Nord Männer: Auf die
SG Achim/Baden II wartet am Samstag (18.15 Uhr) das zweite Auswärtsspiel der Saison. Die SG-Reserve gastiert beim Vorjahresvierten HSG Schwanewede/Neuenkirchen. Die Gastgeber bezwangen zum Auftakt den SVGO Bremen mit 34:27. "Schwanewede hat das relativ souverän heruntergespielt", merkt Thorben Schmidt-Bonheur anerkennend an. Der SG-Coach sieht seine Mannschaft in der Sporthalle der Heideschule in der Außenseiterrolle. Kampflos will sich der 35-Jährige allerdings nicht geschlagen geben. "Wir wollen schon unsere Chance nutzen und nicht nur Spalier stehen."
Zuversichtlich stimmt Schmidt-Bonheur der jüngste Auftritt seiner Sieben gegen die TS Hoykenkamp. Vor allem in puncto Fehlerquote und Chancenverwertung zeigte sich die SG beim 38:30-Erfolg gegenüber dem Saisonauftakt verbessert. "Daran müssen wir anknüpfen", fordert der Coach. Personell sieht es bei der SG gut aus. Es gibt nur einen Ausfall: Oke Tietjen fehlt wegen einer Beckenprellung.
Die jüngste 15:32-Schlappe bei der HSG Varel II liegt Henning Meyer noch immer schwer im Magen. "Solch einen Auftritt legen wir hoffentlich nur einmal in der Saison hin. Wir haben etwas gutzumachen", nimmt der Trainer des
TSV Daverden seine Mannschaft vor dem Heimspiel gegen die TS Hoykenkamp (Samstag, 17.30 Uhr) in die Pflicht. "Es ist wichtig, dass wir nicht nur unsere Chancen nutzen, sondern auch die Anzahl der technischen Fehler deutlich reduzieren", betont Meyer. "Wenn alle einen Schritt mehr gehen und wir dadurch den Gegner zu Fehlern zwingen, bin ich bezüglich des Ausgangs ganz zuversichtlich."
Die Hausherren können wieder auf Jannes Mahlmann zurückgreifen. Beim Derbysieg gegen die SG Achim/Baden II hatte der Rückraumlinke einen starken Eindruck hinterlassen. Dafür fehlen die Linkshänder Lennat Fettin und Til-Ove Meyer. Beide sind privat verhindert.
Jürgen Prütt