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Judo: Kämpfer von Enjoy Oyten mit erfolgreicher DM-Teilnahme

11:30
14.07.2026
Für die drei Judoka Sven Röper, Manfred Schwarzer und Andreas Pajer ging es nun nach Bochum. In der Stadt im Ruhrpott wurden die Deutschen Ü30-Meisterschaften ausgetragen. Das Trio von Enjoy Oyten kam nicht mit leeren Händen nach Hause.

Als "sensationell" bezeichnete Andreas Pajer das Abschneiden von Manfred Schwarzer. Nach einem Freilos, zwei Siegen und "bärenstarken Leistungen" stand der Sottrumer in seiner Klasse im Finale. Im Kampf um Gold konnte Schwarzer seinen Kontrahenten Volker Bräutigam nicht besiegen und verlor mit einem Schulterwurf. "Doch die Silbermedaille ist der bisher größte sportliche Erfolg für ihn", freute sich Pajer.

Sven Röper aus Achim nahm in Bochum erstmals an einer DM der Altersklasse 30 bis 34 Jahre teil. Er stand in einem starken Teilnehmerfeld, dem noch aktive Bundesligakämpfer angehörten. "So konnte sich der Landesligakämpfer leider nicht durchsetzen und seine gute Trainingsform nicht in den Wettkampf übertragen", schilderte Pajer.

Andreas Pajer hatte selbst drei Kämpfe zu absolvieren. Der erfahrene Judoka kämpfte sich bis ins Finale vor. Dort traf er auf Eyke Ehrenberg. Beide haben in ihrer Laufbahn jeweils sieben deutsche Meistertitel eingesammelt. Zudem wurden die bisherigen Duelle der beiden Judoka stets per Kampfrichterentscheid entschieden. So auch nun in Bochum. Die Kampfrichter entschieden zugunsten von Ehrenberg. "Das Urteil muss man dann auch akzeptieren", sagte Pajer. Die Silbermedaille sei jedoch ein gutes Trostpflaster.

Darüber hinaus standen in Bochum die Mixed-Team-Wettbewerbe auf dem Programm. Der Landesverband Bremen schickte ebenfalls eine Mannschaft ins Rennen. Zu dieser gehörten Sven Röper und Andreas Pajer. Am Ende gewannen sie mit ihren Teamkollegen die Bronzemedaille. Das Team bestand aus drei Männern und zwei Frauen.

Den Auftaktkampf gegen Berlin verlor das bremische Team knapp mit 2:3. Doch im anschließenden Kampf gewannen die Bremer gegen Nordrhein-Westfalen III ebenso knapp mit 3:2 Punkten. Daher ging es im kleinen Finale um Bronze. Gegner war das Team Nordrhein-Westfalen II. Es kam zur großen Überraschung: Denn nachdem Sven Röper zuletzt zwei Kämpfe verloren hatte, holte er nun für sein Team den entscheidenden dritten Punkt. "Es war sein wichtigster Kampf im Turnier. Die Mannschaft war begeistert und feierte Sven ausgiebig. Endlich ist der Knoten geplatzt", resümierte Andreas Pajer.

Florian Cordes